„Wir ziehen unseren Plan durch“

Mit fünf Treffern der erfolgreichste Hachinger Torschütze: Dominik Rohracker (l.). Der 23-Jährige geht optimistisch in Spitzenspiel gegen Wacker Burghausen: Wir werden einen Plan haben und den werden wir durchziehen.“ Foto: Robert Brouczek

Unterhaching - Es gab heiße Duelle, jede Menge bittere Niederlagen, acht Jahre lang war Wacker Burghausen der Angstgegner der SpVgg Unterhaching. Diese Zeiten sind vorbei. Am 16. Spieltag ist das oberbayerische Derby das Spitzenspiel in der 3. Liga.

VON CHRISTIAN AMBERG

Unterhaching - Die grausame Serie von 13 Begegnungen in Folge ohne Sieg ist für Unterhaching mittlerweile Vergangenheit. Die beiden jüngsten Heimspiele gewann die SpVgg. Und hofft auf eine Fortsetzung dieser kleinen Serie am Freitag (Anstoß 19 Uhr), wenn der Tabellen-Fünfte Wacker zum Gastspiel beim aktuellen Vierten im Sportpark antritt.

Mit einem Dreier könnten die Gastgeber, zuletzt wegen des Spielausfalls in Stuttgart zum Zuschauern verdammt, auf den Relegationsplatz zurückkehren. Auch für Burghausen geht es um den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Zuletzt kassierte das Team von Trainer Georgi Donkov zwar eine Heimniederlage gegen Stuttgart II, schob sich zuvor mit fünf Siegen in Folge aber heimlich still und leise an die Aufstiegsplätze heran.

Ein körperbetontes Spiel erwartet Hachings Teamchef Manuel Baum, „das kommt uns aber sicher entgegen, weil unsere Mannschaft von den Emotionen lebt“. Auch ein Grund, warum er auf eine ansprechende Kulisse hofft. „Deswegen wäre es wichtig, dass viele Zuschauer kommen, damit die Mannschaft gepusht wird. Wir hoffen, mal wieder mehr Leute ins Stadion lotsen zu können.“

Sportlich gesehen hat Burghausen vor allem den großen Vorteil der Erfahrung im Gegensatz zur jungen Unterhachinger Elf. „Die Wacker-Spieler haben im Schnitt sechs Jahre mehr Erfahrung auf dem Buckel“, hat Baum ausgerechnet, „das macht sich auch in den jüngsten Erfolgen mittlerweile bemerkbar. In dieser Liga kann das ausschlaggebend sein, aber wir wollen dagegen halten.“

Für Dominik Rohracker, der zuletzt beim 2:2 gegen Erfurt das 1:0 erzielte und mit fünf Treffern erfolgreichster Hachinger Torschütze ist, wird die Partie „ein Spiel wie jedes andere auch. Wir werden einen Plan haben und den werden wir durchziehen“. Trotz der größeren Erfahrung im Kader der Gäste erwartet der 23-Jährige: „Ich denke schon, dass Burghausen Respekt vor uns haben wird. Auch dort wird man registriert haben, dass wir trotz Rückschlägen immer noch da oben stehen.“

Rohracker wuchs übrigens in der Nähe von Burghausen auf, ohne jedoch die ersten Schritte Richtung Profifußball beim in der Region besten Klub SV Wacker gemacht zu haben. Etwas Besonderes ist das Spiel für ihn vor allem, weil er für seine bisherigen Klubs nie gegen Burghausen auf dem Platz stehen konnte: „Entweder war ich verletzt oder nicht im Kader. Jetzt ist es nach sechs Jahren also endlich soweit...“

SpVgg: Riederer - Schwabl, Hofstetter, Drum, Odak - Thee, Welzmüller, Yilmaz, Willsch - Rohracker, Niederlechner

Quelle: fussball-vorort.de

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