FCP:Wird’s ein kurzweiliges Fuß-an-Fuß-Gefecht?

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Die Kurve zeigt nach oben: Dominik Schön nähert sich nach langer Verletzungspause wieder seiner Bestform.

FC Pipinsried - Eine Woche nach dem befreienden 4:1-Sieg gegen den VfB Eichstätt fahren die Fußballer des FC Pipinsried mit großen Erwartungen zum Aufstiegsaspiranten TSV Kottern, sie wollen dort am Samstag, 15 Uhr, wenigstens einen Punkt holen.

„Kaum hast mal wieder gewonnen, da kriechen die Neider auch schon wieder aus ihren Löchern“, giftet Konrad Höß, der sich nach dem 4:1-Triumph des FC Pipinsried gegen den VfB Eichstätt einige unfeine Kommentare hat anhören müssen. „Aber ich bin sicher, das sich der Großteil der nahezu 400 Zuschauer, die unseren ersten Sieg im neuen Jahr im Stadion erlebt haben, mit uns über dieses kräftige Lebenszeichen des FCP gefreut hat.“

Höß hofft natürlich, dass die Mannschaft, die gegen Eichstätt so diszipliniert agiert und aufopferungsvoll gekämpft hat, den Schwung mit nach Kottern nehmen wird, auch wenn dort, so der FCP-Präsident sachlich, „die Trauen naturgemäß viel höher hängen als im Spiel gegen Eichstätt.“ Dem VfB sind übrigens jetzt am grünen Tisch tatsächlich sechs Punkte abgezogen worden, er hat sich so im Tabellenkeller zum nun punktgleichen FC Pipinsried gesellt.

In Kottern richtet man sich derweil auf ein verbissen geführtes Fuß-an-Fuß-Gefecht ein. Auf der Homepage des Tabellendritten warnt der Schreiber den Gastgeber davor, das Kellerkind aus dem Landkreis Dachau auf die leichte Schulter zu nehmen. Unter anderem heißt es da: „Unser Team muss sich auf einen Gegner einstellen, der ähnlich aggressiv und kämpferisch auftritt wie zuletzt der FC Gerolfing.“

Doch den Kotternern ist auch nicht entgangen, dass sich die Gäste aus Pipinsried auf fremdem Platz nach wie vor schwer tun. In der Auswärtstabelle steht der FCP nach zwölf Spielen mit elf Punkten auf Rang zwölf. Andererseits nehmen die Kotterner in der Heimtabelle nur Rang zehn ein, bereits dreimal hat der TSV den eigenen Platz mit leeren Händen verlassen müssen.

Dass es im Kotterner Kieswerkstadion häufiger als woanders zu rasanten und auch kuriosen Spielen kommt, haben die Partien der Hinrunde gezeigt. Fulminanten Siegen wie dem 5:0 gegen Wolfratshausen oder dem 6:3 gegen Gundelfingen stehen Heimpleiten wie das 4:6 gegen Rosenheim oder das 2:4 gegen Affing gegenüber. (ge)

Quelle: fussball-vorort.de

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