Wölfe wollen keine Fahrstuhlmannschaft mehr sein

Michael Harreiner Die Wölfe sind seine erste Station im Herrenbereich.

Wolfratshausen - TSV stellt neuen Trainer Michael Harreiner vor - Spartenchef Metz will Kontinuität reinbringen - Vorfreude auf viele Derbys

Wolfratshausen - Willi Link, Boris Netschajew, Walter Damasch, Sigi Saller und zuletzt Predrag Radosevic - nicht weniger als fünf Trainer haben die Fußballer des TSV Wolfratshausen in den vergangenen zehn Jahren gehabt. Seit Montag gibt es einen neuen Mann auf dem Übungsleiter-posten: Michael Harreiner (43), gebürtiger Münchner und wohnhaft in Ebenhausen, wurde als Nachfolger von Radosevic vorgestellt. „Mit Harreiner wollen wir wieder attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen und endlich wegkommen von unserem Image, eine Fahrstuhlmannschaft zu sein“, stellte Wölfe-Abteilungsleiter Thomas Metz klar. Tatsächlich ging es mit dem Wolfratshauser Traditionsklub in den vergangenen zehn Jahren schrittweise bergab. 2003 stieg der TSV aus der Kreisliga in die Kreisklasse ab, 2008 folgte der Abstieg in die A-Klasse. Mit dem Wiederaufstieg in die Kreisklasse im Jahr 2010 gab es zwischendurch ein Erfolgserlebnis. Aber nur für ein Jahr: 2011 folgte der erneute Abstieg in die A-Klasse. In den beiden vergangenen Jahren beendeten die Schwarz-Weißen die Saison mit Platz vier beziehungsweise acht.

Dass jetzt nach einem neuen Coach gesucht wurde, war eine kurzfristige Entscheidung. Dabei half Metz die Erkenntnis, dass einige seiner Kicker den neuen Mann bereits kannten. Zunächst folgte ein Gespräch der Vorstandschaft mit der Mannschaft, dann wurde schnell der Kontakt mit Michael Harreiner hergestellt. Metz: „Vielleicht gelingt es dem neuen Trainer das aus den Spielern herauszuholen, was dem Letzten nicht gelungen ist.“ (pen)

Quelle: fussball-vorort.de

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