Von Tormaschinen und bösen Buben

Zehn Fakten zur Vorrunde des SV Heimstetten

Der Unauswechselbare: Clemens Kubina (rechts) hat in 17 Partien von Anfang bis Ende gespielt.

SV Heimstetten - Platz sechs und 26 Punkte: Mit der Hinrunde seines SV Heimstetten sei er „nicht unzufrieden“, sagt Trainer Heiko Baumgärtner – „unter diesen Umständen“.

Der Coach meint damit das Verletzungspech des Bayernligisten, der vor Saisonbeginn zu den heißen Aufstiegsanwärtern gezählt wurde. „Wir sind noch dran“, betont Baumgärtner vor dem Heimspiel gegen den TSV Kottern (Samstag, 14 Uhr). Zuvor blicken wir aber auf die Hinrunde zurück – von 1 bis 10.

1 Heimstettner

war immer dabei: Clemens Kubina stand in 17 Partien von Anfang bis Ende und damit 1530 Minuten auf dem Feld. Ebenfalls in allen Spielen zum Einsatz kamen Maximilian Hintermaier (1490 Minuten), Daniel Steimel (1478) und Lukas Riglewski (1440).

2 Treffer

mehr als in der vergangenen Hinrunde hat Tormaschine Orhan Akkurt erzielt: 15 Mal traf er ins Schwarze – im Schnitt alle 94 Minuten.

3 Keeper

standen im SVH-Tor: Rückkehrer Maximilian Riedmüller (10 Spiele), Marijan Krasnic (6) und Fabian Doubek (1). Grund für die Rotation waren Verletzungen, mit denen sich der Klub in allen Mannschaftsteilen herumplagt. So haben die Langzeitausfälle Memis Ünver, Kevin Staudigl, Denis Teschke, Fabian Lüders und Simon Huber noch gar nicht gespielt.

4 Gegentore

war das Maximum, das Heimstetten in einer Partie kassiert hat – und zwar gleich am ersten Spieltag beim 1:4 in Kottern.

5 Tore

mehr als in der vergangenen Hinserie hat der SVH geschossen – und zwei weniger kassiert. Die Folge: Als Sechster steht der Klub drei Plätze und zwei Punkte besser da als vor einem Jahr.

6 Spiele

in Serie ist Heimstetten im September und Oktober ungeschlagen geblieben. Davor aber gab’s einen Holperstart, und zuletzt hat der Klub zweimal verloren.

7 Elfmeter

hat der SVH zugesprochen bekommen – und davon vier verwandelt. Zum Vergleich: In der gesamten Vorsaison waren es nur zwei Strafstöße, die beide vergeben wurden.

8 Auftritte

als Joker hatte Einwechsel-König Christian Biersack. Jedoch stand der 19-Jährige dabei nur 54 Minuten auf dem Rasen.

9. der Zuschauertabelle

ist der SVH in der Bayernliga Süd – mit 280 Besuchern im Schnitt. Ganz vorne rangiert der abstiegsbedrohte SV Kirchanschöring (560 Zuschauer), ganz hinten der Spitzenreiter Pullach (110).

10 Gelbe Karten

hat Daniel Steimel in 17 Partien gesehen – mehr als jeder andere Spieler in der Liga. Dennoch rangiert sein Klub in der Fairness-Tabelle im Mittelfeld, denn bislang ist erst ein Heimstettner vom Platz geflogen: Sebastian Paul mit Gelb-rot in der Nachspielzeit beim 2:2 gegen Pullach.

Voraussichtliche Aufstellung: Krasnic, Kubina, Schäffer, Hintermaier, Giglberger, D. Schmitt, Steimel, Duhnke, Nappo, Riglewski, Akkurt.

Text: Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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