FCU: Zeit des Redens vorbei - Teschke fordert Taten

Auf sich allein gestellt: Heinz Sichort (in rot) ist gegen Schwabmünchen wieder die einzige Spitze. foto: gefö

FC Unterföhring - Der September war bislang ein schwarzer Monat für den FC Unterföhring. In fünf Spielen holte der FCU nur magere zwei Punkte. Jetzt soll die schwache Bilanz aufpoliert werden.

Damit das gelingt, ist im Heimspiel gegen den TSV Schwabmünchen (Freitag, 19 Uhr) ein Sieg Pflicht. Doch selbst wenn das gelingen sollte, ist der achte Platz in Unterföhring derzeit kein Thema.

Die Unterföhringer wollten unbedingt in den Kreis der acht Teams kommen, die definitiv in die Bayernliga aufsteigen. Diese Tabellenregion ist für die derzeit aber fünf Punkte entfernt. „Wir sind näher dran an der Landesliga als an sonst irgendetwas“, sagt Trainer Dirk Teschke. Der Mannschaft macht er klar, dass der FCU derzeit Gefahr laufe, nicht einmal die Qualifikation zur Bayernliga (Rang neun bis 15) spielen zu dürfen. Auf Rang 16 ist der TSV Eching schon bis auf einen Punkt an Unterföhring herangekommen und hat einen Lauf mit vier Siegen in den vergangenen fünf Spielen. „Auf den achten Platz brauchen wir nicht mehr zu schielen“, sagt Teschke. Nun muss erst gepunktet werden, bevor die eigentlichen Ziele wieder zum Thema werden. „Mich beschäftigt das Hier und Jetzt und nicht, was in drei Wochen sein könnte.“

Für das Heimspiel gegen Schwabmünchen ist die Ausgangslage nicht allzu gut. Mit Efe Ok, Kerim Cetinkaya, Lucas Siebler, Pirmin Lechthaler, Ferdinand Grund, Armin Brotz, Thomas Oberhauser, Jürgen von Kolzenberg und Filip Vidovic fallen aus diversen Gründen neun Spieler aus. Deshalb spielt fast jeder, der gesund und nicht gesperrt ist. „Ohne Konkurrenz im Kader zeigt sich der Charakter der Spieler“, erklärt Dirk Teschke.

Schon in den letzten Wochen beobachtete er mit Besorgnis, wie sich gerade junge Spieler in Selbstzufriedenheit wogen, da ihre Stammplätze sicher waren. Der Trainer macht auch deutlich, dass die Zeiten des großen Redens in der sich verschärfenden Krise mit fünf sieglosen Spielen zu Ende sind. „Jetzt sind Taten gefragt“, sagt Teschke. Er macht bewusst auf das zuletzt enttäuschende Team: „Die Mannschaft ist nun in der Bringschuld und hat einiges gerade zu rücken.“

Voraussichtliche Aufstellung: Weimer (Pintar) - Putta, Brandstetter, Manzinger, Redondo - Lamprecht, Kain - Sperl, Gebesci, Torah - Sichort.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Live! Pipinsried sucht die Lücke
Live! Pipinsried sucht die Lücke
Timon Kuko vom FC Pipinsried: „Können uns nur selbst schlagen“
Timon Kuko vom FC Pipinsried: „Können uns nur selbst schlagen“

Kommentare