Zukunft von Harry Deutinger bei der SpVgg ungewiss

„Zur Halbzeit müssen wir deutlich führen“, so Deutinger, dessen Team auch im zweiten Durchgang dominant, aber nicht mehr so zwingend nach vorn spielte.

SpVgg Unterhaching II – Einen ziemlich unerwarteten Ausgang nahm das Rennen um die Plätze hinter dem längst enteilten Spitzenduo der Fußball-Bayernliga, Meister FC Ismaning und dem FC Ingolstadt II:

Auf Rang vier landete der TSV Buchbach, davor der TSV 1860 Rosenheim, zwei Teams, die lange als Abstiegskandidaten gegolten hatten und meist hinter der SpVgg Unterhaching II lagen.

Die Hachinger hatten hingegen Platz drei stets im Visier, verspielten diesen aber zum Saisonfinale durch eine 0:2 (0:1)-Niederlage bei den Rosenheimern und wurden Siebte. „Schade“, fand Harry Deutinger, „vor allem, weil wir dieses Spiel nie verlieren dürfen.“ Zwar ging Rosenheim nach einer Ecke durch einen Kopfball von Georg Lenz früh in Führung (5.), „doch dann hatten wir bis zur Pause vier glasklare Chancen“, klagte Deutinger über die mangelhafte Verwertung: Lennart Hasenbeck traf per Kopf die Latte (8.), der frei stehende Stefan Alschinger schoss Torwart Matthias Luginger an (29.), Maximilian Drum traf aus günstigster Position einen Verteidiger (30.) und Hasenbeck haute aus fünf Metern drüber (35.).

„Zur Halbzeit müssen wir deutlich führen“, so Deutinger, dessen Team auch im zweiten Durchgang dominant, aber nicht mehr so zwingend nach vorn spielte. Vor allem nach dem 2:0 durch einen von Michael Kokocinski verwandelten Foulelfmeter (55.), dessen Berechtigung Deutinger anzweifelte („Thomas Angermeier spitzelt den Ball weg, dann laufen er und der Rosenheimer Spieler zusammen“), machten die Hausherren hinten dicht. Im Gegenzug hatte Haching noch eine gute Chance durch Alschinger. „Der letzte Pfeffer“ habe nach der Pause gefehlt, so Deutinger, „aber die erste Halbzeit war okay.“

Wie es mit der SpVgg II weitergeht, ist indes unklar. „Für meinen Assistenten Florian Stenzel und mich war das erstmal das letzte Spiel“, erklärte Deutinger, der zwar die Weiterarbeit nicht grundsätzlich ausschließt, „aber dann muss es passen, es muss eine klare Linie im Verein erkennbar sein. Dieses Jahr war doch arg konzeptlos.“  um

1860 ROSENHEIM – UNTERHACHING II 2:0

SpVgg Unterhaching II: Müller – Angermeier (78. Huber), Ziegler, Hummels, Schneider, Grahammer, Drum, Schuster (68. Idrizi), Kanca, Alschinger, Hasenbeck

Tore: 1:0 Lenz (5.), 2:0 Kokocinski (55., Foulelfmeter)

Quelle: fussball-vorort.de

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