"Hinspiel spielt keine Rolle mehr"

Zweite Videoanalyse für die Löwen? Strobl bleibt ganz locker

Tobias Strobl freut sich auf das Duell mit den Löwen. F: Krieger

Im Juli im Grünwalder Stadion unterlagen seine Rosenheimer denkbar unglücklich. Jetzt gibt es für Tobias Strobl die Chance zur Revanche. Fussball Vorort hat der Coach der Rosenheimer verraten, was er beim sonntäglichen Highlight im Jahnstadion erwartet.

Eine zweite Videoanalyse, weil die Löwen kommen? Von derartigem Aktionismus hält Tobias Strobl nichts. Der Rosenheimer Übungsleiter bereitet sein Team auf den Kracher am Sonntag so vor, als würde ein normales Regionalliga-Spiel anstehen. Dass die Partie gegen den haushohen Favoriten aus der Landeshauptstadt keine ganz alltägliche Partie ist, verneint der 30-Jährige nicht. "Wenn uns die Löwen schlagen, ist das bei ihnen in zwei Wochen kein Thema mehr - gewinnen wir, werden das die Spieler noch in 30 Jahren ihren Enkeln erzählen." 

Das Hinspiel im Grünwalder Stadion haben die Rosenheimer mit 0:2 verloren. Lange Zeit war der Außenseiter ebenbürtig, vergab gute Einschussmöglichkeiten und wurde in den Schlussminuten bitter bestraft. "Das spielt keine Rolle mehr", sagt Strobl. "Wir haben bewiesen, dass wir mithalten können. Auf einem großen Platz haben wir die Räume sehr eng gemacht und viele gute Aktionen nach vorne gehabt", denkt er an die Partie im Juli zurück. Am Sonntag wollen die Rosenheimer dem haushohen Favoriten wieder alles abverlangen und das "selbe Gesicht zeigen" - ergebnistechnisch jedoch besser abschneiden als im Hinspiel.

Die Löwen haben in ihren letzten fünf Partien lediglich sechs Zähler einfahren können. Dass die Gastgeber von einer "Krise" beim Favoriten von der Grünwalder Straße profitieren könnten, glaubt Strobl indes nicht. "Manchmal muss ich da schon schmunzeln. Die Löwen sind immer noch mit großem Abstand Erster", so der 30-Jährige. "Für beinahe jeden Gegner ist das Aufeinandertreffen mit dem TSV 1860 das Spiel des Jahres. Das ist fast schon Wettbewerbsverzerrung. Und wenn dann einmal ein paar Nuancen nicht stimmen, kann auch ein solches Team auch einmal verlieren", bricht Strobl eine Lanze für die Elf von Daniel Bierofka.

Am Sonntag erwartet der Rosenheimer Übungsleiter ein packendes Spiel zweier technisch versierter Mannschaften. Einzig der Rasen im Jahnstadion könnte da etwas dagegen haben. Bis zu drei Trainingseinheiten pro Woche absolviert die Heimelf auf dem ramponierten Geläuf. "Gegen 1860 ist der schwer zu bespielende Untergrund sicher kein Nachteil für uns. Für die ungefähr 4000 Zuschauer hätte ich mir allerdings einen anderen Rahmen gewünscht", klagt Strobl.

Quelle: fussball-vorort.de

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