Wermutstropfen nach Sieg

Angst um EHC-Keeper Reimer

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Reimer ist der große Rückhalt – und verletzt.

München - In die Erfolgsspur zurückgekehrt, aber Angst um Star-Torhüter Jochen Reimer – das sind die Erkenntnisse nach dem 6:3-Sieg des EHC RB München beim Tabellenzweiten Köln.

„Das war so wichtig!“, sagte Trainer Pierre Pagé. Alle Spieler haben gut gespielt, mit Leidenschaft.“ Im letzten Heimspiel gegen Iserlohn (0:2) hatten die Münchner noch Pfiffe der Fans zu hören bekommen. Leitwolf Felix Petermann sagt: „Wir haben uns das Iserlohn-Spiel angeschaut. Da war viel zu wenig Emotion drin. Keine geblockten Schüsse, gar nix. Jetzt sind es noch zehn Spiele. Jeder braucht die Punkte, jeder fightet für die Play-offs. Ich denke, wir haben verstanden, dass es nur mit Kampf und Emotion geht.“

„Wir haben das umgesetzt, was wir wollten“, sagte Petermann, der seinem Team „super Pressing“ bescheinigte. „Das war ein großer Charaktersieg unserer Mannschaft“, befand Daniel Sparre, der zum Spieler der Partie gewählt wurde. „Es ist schwer, in dieser Arena gegen dieses Team zu gewinnen.“

Die Haie schossen in jedem Drittel mehr auf das gegnerische Tor als der EHC. Der hatte es darum auch seinen Torhütern zu verdanken, dass der Dreier mit im Gepäck nach München reiste. „Jochen Reimer hat uns schon die ganze Saison über mit großen Paraden zu wichtigen Momenten den großen Boost gegeben“, fand Sparre. Bitter jedoch: Reimer verletzte sich im ersten Drittel. Er wurde am Mittwoch von den EHC-Docs in der Atos-Klinik untersucht. Die genaue Diagnose stand am Nachmittag noch aus.

Gut, dass der EHC Niklas Treutle hat. Der Ersatzmann „kam rein und hat super gehalten“, fand Petermann. Treutle nahm es gelassen: „Es ist die Aufgabe eines zweiten Torwart, immer bereit zu sein.“ Petermanns Fazit: „Durch die vier Reihen muss jeder da sein. Dann geht einiges bei uns.“ Der Sieg bei den Haien lässt jedenfalls hoffen, dass es mit der direkten Play-off-Qualifikation doch noch klappen könnte…

wim

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