"Bestätigung für Sternkopfs Arbeit"

- Geretsried - Zum dritten Mal in Folge fuhr das Geretsrieder Eishockeyteam an einem Wochenende die volle Punktzahl ein. Erfolg Nummer fünf und zugleich den dritten Auswärtssieg in Serie holten die River Rats am Freitag beim TSV Erding, wo sie in einem schnellen Match mit 3:1 die Oberhand behielten und dem Bayernliga-Aufsteiger die erste Heimniederlage beibrachten.<BR>

<P>Zwei Tage später dauerte es freilich eine gute halbe Stunde, bis die Geretsrieder im Heimspiel gegen den ESV Königsbrunn in die Gänge kamen. Am Ende durften sie mit einem standesgemäßen 8:5 (1:1, 3:1, 4:3)-Erfolg in die Kabinen des Heinz-Schneider-Eisstadions entschwinden. "Wir sind auch diesmal wieder einem Rückstand hinterhergelaufen. Das kann nicht nur an der Psyche, also im mentalen Bereich liegen", versucht sich TuS-Trainer Rudi Sternkopf in der Ursachenforschung. Doch auch die Konkurrenz patzt: Weil EHC Waldkraiburg zeitgleich überraschend gegen Burgkirchen mit 1:4 das Nachsehen hatte, schoben sich die River Rats in der Tabelle auf Rang zwei vor. "Es ist gut, dass wir im Moment fleißig Punkte sammeln. Man muss dabei aber auch sehen, gegen wen wir zu Hause gewonnen haben. Da waren die ganz starken Gegner nicht dabei", tritt Sternkopf auf die Euphoriebremse. <P>Mit dem erneuten Vier-Punkte-Wochenende war auch Peter Holdschik zufrieden. "Ich glaube, dass der derzeitige zweite Platz ein Erfolg und eine Bestätigung für die Mannschaft und für die Arbeit des Trainers ist. Ich glaube, wir haben nach dem Tohuwabohu auch die letzten Zweifler überzeugt, das Rudi nach seinem kurzfristigen Rücktritt der richtige Mann für die weitere Zusammenarbeit ist", betont der 35-Jährige. Der Ex-Profi stellt zwar fest, "dass manchmal Phasen dabei sind, die nicht so interessant für uns und den Zuschauer sind". Jedoch sei es dann zufrieden stellend, "wenn man letztendlich die beiden Punkte holt". Anfangs habe es in seinem Block mit den Außenstürmern Arthur Scheid und Michael Helfrich sowie den Verteidigern Markus Feierabend und Erwin Winhard nicht so wunschgemäß geklappt. Dann habe man sich ausgesprochen und zusammengerauft. Mit Erfolg: Vor allem Arthur Scheid trumpfte gegen Königsbrunn groß auf und verbuchte drei Tore und vier Assists. "Das freut mich natürlich als Mittelstürmer unserer Reihe", so Holdschik. Auch der 35-Jährige selbst bestätigte an diesem Wochenende, dass er immer noch der Mann mit den "goldenen Händen" ist: In Erding legte er das 2:1 von Michael Helfrich auf und markierte das 3:1; gegen Königsbrunn lieferte Holdschik die Beihilfen für die Geretsrieder Tore eins bis drei. <P></P>

Quelle: Merkur.de

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