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Bitteres Null-Punkte-Wochenende für den EHC

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Martin Buchwieser
Martin Buchwieser (Archivfoto) ist zurück auf dem Eis © sampics

München - Null-Punkte-Wochenende für den EHC RB München! Nach der bitteren 4:5-Pleite gegen Nürnberg sprang auch am Sonntag bei den Adlern in Mannheim nichts heraus.

Nach Münchner 2:0-Führung gewannen die Mannheimer noch mit 4:2 (Tore: Morris, Aubin für den EHC, Magowan 2x, Glumac und Ullmann für die Adler).

Der EHC ist durch das Null-Punkte-Wochenende im Saisonendspurt wieder in Bedrängnis gekommen. Der Klub rutschte, vor dem Abendspiel zwischen Verfolger Straubing und Augsburg, auf Rang zehn der Tabelle ab. Mitbewerber Hannover gewann nämlich 2:1 gegen Nürnberg.

Im anderen EHC-Verfolger-Spiel zeigte sich, wie sehr die Angst vor der baldigen Sommerpause Beine machen kann: Berlin führte gegen Wolfsburg schon locker und leicht mit 4:0 nach gut 20 Spielminuten. Doch dann glich Münchens Verfolger innerhalb von nur zwölf Minuten aus! Einen ganz speziellen Dank schickt der EHC daher an den Tegernseer Florian Busch, der Berlin kurz vor Schluss noch zum Sieg schoss.

Kommenden Freitag sind Buschs Tore aber nicht erwünscht – da kommen die Berliner nach München, am Sonntag tritt der EHC dann zum Abschluss der Punktrunde in Hamburg an. Manager Christian Winkler: „Jetzt gilt es am letzten Wochenende alles zu mobilisieren, um unseren Traum Wirklichkeit werden zu lassen.“ Aber es wird schwer gegen zwei Top-Mannschaften der Liga. Maurer weiß das und druckst nicht rum: „Schwere Sache. Ein Vorteil kann sein, dass bei unseren Gegnern schon die Playoffs im Kopf sind.“ Bei den bereits qualifizierten Mannheimern war davon nichts zu merken.

Auch wenn es am Sonntag noch nicht hinhaute mit Zählbarem: Gut, dass Stürmer Martin Buchwieser nach seiner Sperre wieder zurück ist, sagen sie beim EHC. Gerade, da mit Ryan Kavanagh und Blake Sloan zwei Schlüsselspieler verletzt sind. Stürmer Mike Kompon findet: „Buchi hat toll trainiert und hat Einzelsession auf dem Eis eingelegt. Er gibt uns Führungsstärke, er kann scoren und hart spielen. Genau das, was wir jetzt brauchen. Er wird uns einen Boost geben.“ Den Buchi-Boost. Und den braucht der EHC jetzt, damit es noch mit den Playoffs klappt.

Martin Wimösterer

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