Brandon is back! "Hab' die Jungs vermisst"

+
Brandon Dietrich (rechts) gegen Riessersee

München - Brandon Dietrich vom EHC München ist nach einem halben Jahr Pause wegen eines Kreuzbandrisses froh, „endlich wieder in München“ zu sein. Das tz-Interview mit dem Stürmer:

Gegen elf Uhr setzte die Maschine der Air Canada am Freitag am Münchner Flughafen auf. Passagier Brandon Dietrich war nach einem halben Jahr Pause (Kreuzbandriss) froh, „endlich wieder in München“ zu sein. Das tz-Interview:

Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden

Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden - Mittwoch, 22 Uhr © Hangen
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden - Donnerstag, 0 Uhr © Hangen
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden - Donnerstag, 4 Uhr © Hangen
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden - Donnerstag, 6 Uhr © Hangen
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden - Donnerstag, 8 Uhr © Hangen
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden - Donnerstag, 10 Uhr © Hangen
Olympia-Eishalle: Von Eis zu Holz in zehn Stunden - Donnerstag, 19 Uhr © Fishing4

Willkommen zurück, Herr Dietrich.

Dietrich: Danke. Es war ein sehr langes, frustrierendes Jahr. Es ist schwierig, wenn du nicht weißt, was mit deinem Bein los ist. Die Reha war gut und es ist schön, bei der Familie zu sein – aber bitte nicht, wenn die Saison läuft. Ich habe die Spiele unserer Mannschaft übers Internet verfolgt und war mit den Jungs in Kontakt. Ich habe sie wirklich vermisst.

EHC-Legende Joey Vollmer wollte Sie auf seiner Hochzeitsreise ja besuchen.

Dietrich: Stimmt, das wäre toll gewesen. Es hat aber leider doch nicht geklappt, weil ich für ein paar Tage in Florida war. Er ist leider nicht mehr beim EHC, aber ich bin sicher, dass man sich sieht.

Mit 33 müssen Sie beim EHC, wo Sie zuletzt Hilfskapitän waren, für einen neuen Vertrag vorspielen. Enttäuscht?

Dietrich: Ein bisschen, ja. Ich verstehe aber auch die Business-Seite für den Klub, der nicht die Katze im Sack kaufen will. Die Probezeit ist für beide Seiten super. Ich hatte einige andere Angebote, feste Stellen, aber nicht aus der DEL. Ich will aber in dieser Liga bleiben, beim EHC. Mein Start vorige Saison war ganz gut (zehn Scorerpunkte in 14 Spielen; d.Red.), das Selbstvertrauen wuchs – und dann kam dieser Kreuzbandriss. Ich will im nächsten Monat beweisen, dass ich immer noch der Brandon Dietrich von Oktober 2010 bin.

Mike Kompon, mit dem Sie lange zusammenspielten, hat den EHC kurzfristig verlassen.

Dietrich: Mike rief mich an dem Tag an, an dem er mit Manager Christian Winkler sprach. Ich war geschockt. Ich wünsche ihm das Beste, aber es ist schade, dass er geht.

Für Sie ist Kompons Abgang ja nicht nur negativ. Eine Kontingentstelle wird frei.

Dietrich: Ja, ein bisschen hilft das. Ich darf aber nicht darauf schauen, was sich im Kader so tut, sondern muss sehen, dass ich meine Leistung bringe.

Nächste Woche startet die Mannschaftsvorbereitung. Ihre Pläne bis dahin?

Dietrich: Vor allem werde ich versuchen, wach zu bleiben, um schnell in der Zeitzone anzukommen. Und dann freue ich mich auf das Training. Endlich wieder richtiges Eishockey.

Interview: wim

Auch interessant

Kommentare