Neunter Erfolg in Serie - glücklicher Derby-Sieg

EHC ringt Ingolstadt im Shootout nieder - Vereinsrekord eingestellt

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Torschützen-Duell beim Bully: EHC-Crack Jon Matsumoto (Mitte) gegen Ingolstadts Brett Olson.

Der EHC Red Bull München hat seinen Vereinsrekord von neun Siegen in Serie eingestellt. Am zweiten Weihnachtstag bezwang er Ingolstadt etwas glücklich nach Penaltyschießen.

München - Im letzten Heimspiel vor dem Umzug in die Olympiahalle gewann der EHC Red Bull München gegen den ERC Ingolstadt mit 4:3 (1:2, 1:1, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Wieder einmal war Dominik Kahun der entscheidende Schütze im Shootout. Es war der neunte Sieg in Serie, der EHC stellte somit seinen Vereinsrekord ein. Die Red Bulls, die auf Neuzugang Keith Aulie (Erkältung) und Jerome Flaake (Beinverletzung) verzichten mussten, bleiben damit Tabellenführer, sind jetzt aber punktgleich mit Nürnberg.

Vor 4710 Zuschauer brachten Michael Collins (9.) und Brett Olson (14.) die Gäste, die zuletzt dreimal in Folge verloren hatten, in Führung. Als einige Fans schon eine Neuauflage der 0:4-Heimpleite gegen die Schanzer im September befürchteten, verkürzte Derek Joslin 25 Sekunden vor der ersten Pause auf 1:2. Patrick Hager konnte im Mittelabschnitt für die Hausherren in Überzahl ausgleichen (28.), doch Darin Olver nutzte einen Fehlpass im Münchner Aufbauspiel zur erneuten ERC-Führung (35.). Erst 126 Sekunden vor Spielende erzielte Jon Matsumoto den etwas schmeichelhaften Ausgleich für den EHC. In der Overtime fiel kein Treffer mehr, der Shootout musste entscheiden – und dafür hat der EHC bekanntlich Spezialist Kahun.

Am Donnerstag muss der EHC in Schwenningen antreten, ehe am Samstag das erste der drei Olympiahallen-Spiele gegen Nürnberg ansteht. Dieses ist bereits ausverkauft, Tickets gibt es noch für die Partien gegen Mannheim (02.01.) und Berlin (05.01.).

Florian Weiß

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