DEL-Spiel gegen DEG

Punkte für Reimers Weihnachtsente

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Jochen Reimer will seinen Kasten gegen die DEG dieses Mal sauber halten

München - Gegen die DEG ist ein Sieg für EHC-Topstürmer Barta Pflicht. Der Tabellenletzte weißt aber eine gute Bilanz gegen die Münchner auf. Reimer hat eine Extra-Motiviation.

Co-Trainer Helmut de Raaf nimmt den Zug ins Rheinland zu seiner 91-jährigen Mutter. Andere wie Alex Barta fliegen zur Familie. Weihnachten steht vor der Tür. Doch vor den Feiertagen muss der EHC München noch einmal Vollgas geben: Am Sonntag kommt die Düsseldorfer EG (16.30 Uhr, Eishalle). Barta, Topstürmer des EHC, sagt: „Ein Pflichtsieg für uns.“

Düsseldorf rangiert vor den Freitagsspielen auf dem letzten Tabellenplatz und gleicht derzeit einem Lazarett. Aber: Sechs ihrer 26 Punkte holten die Rheinländer gegen den EHC!

DEG und EHC – das wird keine Liebesbeziehung mehr, nicht nur wegen der verlorenen Punkte. Im Vorjahr gab es nach dem üblen Check an Münchens Viktor Ekbom Knatsch, auch dieses Jahr machte EHC-Coach Pierre Pagé seinem Ärger über die Spielweise der DEG Luft. „Düsseldorfs System ist legal“, sagte er, aber eigentlich hätten die Rheinländer „38 Strafminuten bekommen müssen“. Strafen erhielten vor allem die Münchner. Mehrere EHCler fühlten sich verschaukelt und nannten einige Pfiffe „fragwürdig“. Der Trainer kritisierte: „Im Sport muss man auf das Gesetz vertrauen können.“

Das Ende des Lieds: Die DEG – da ist sie unschlagbar – machte mal ihre Powerplay-Tore und gewann. Ganz klar: Für die Münchner zählt daher am Sonntag gegen Düsseldorf nur der Dreier, auch mit Blick auf den Play-off-Kampf. Geschenke, sagte Trainer Pagé schon an Nikolaus, habe man in dieser Saison bereits genug verteilt. Reimer will die Serie gegen Düsseldorf ausgleichen. „Damit wir uns die Weihnachtsente schmecken lassen können.“

Martin Wimösterer

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