Busch: Das wird nicht einfach für uns!

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Florian Busch

München - Florian Busch hat mit den Eisbären Berlin gegen den EHC München wieder etwas gutzumachen. In der tz-Expertenkolumne warnt er vor dem Klub aus seiner Lieblingsstadt. 

Am Freitag geht es wieder einmal gegen die Jungs aus meiner Lieblingsstadt München. Auf dem Eis jedoch kann ich auch als Bayer keine Rücksicht auf Heimatgefühle nehmen. Wir Berliner Eisbären haben gegen den EHC etwas gut zumachen. Die letzte Klatsche an der Isar liegt uns noch im Magen. Trotz unseres Heimrechts vor bestimmt wieder 14 000 Zuschauern wird die Aufgabe nicht einfach. Die Münchner haben eine starke Mannschaft zusammen. Da müssen wir gewaltig auf der Hut sein und kämpfen wie am letzten Dienstag beim 6:5-Sieg gegen Wolfsburg.

Dabei müssen wir wieder auf mindestens sieben Stammspieler verzichten. Wenn Tyson Mulock wegen seiner Gehirnerschütterung noch nicht spielen darf, sind es sogar acht. Unser stiller Don, Trainer Don Jackson, hat sich deshalb einmal in der „Eisbären-Kita“ umgeschaut. Zwei 18 und drei 19-Jährige rückten ins unser DEL-Team. Aber alle Achtung! So schlecht sind unsere Junioren nicht. Vincent Schlenker hat schon zwei Tore geschossen. Mit 19 war ich, ehrlich gesagt, noch nicht so weit wie er.

Am Dienstag hat unser Manager Peter John Lee aber die Notbremse gezogen: Von Slavia Prag holte er den Amerikaner Jonathan Sim (34). Er hat bereits 484 NHL-Partien auf dem Buckel. Ich kenne in als NHL-Spieler von meiner Playstation als er 1999 mit Dallas Stanley-Cup-Gewinner wurde. Ich war damals 15. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn du einen Star so sehr bewundert hast und jetzt mit ihm plötzlich in einer Mannschaft spielst.

Florian Busch

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