"Wir sind nun mal Außenseiter"

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EHC-Manager Christian Winkler.

München - Das erste DEL-Wochenende liegt hinter dem EHC München. Vier Punkte hat Pat Cortinas Mannschaft eingesackt. Das Interview mit Manager Christian Winkler.

 Und pünktlich zum Ligastart geht’s auch im Internet voran: Die Klub-Homepage erstrahlt in neuem Design, in der EHC-Gruppe des sozialen Netzwerkes Facebook finden sich mittlerweile über 2000 Fans. Zeit für ein Kurz-Fazit mit Manager Christian Winkler. Das Interview:

Der EHC ist weiter der Underdog: Im Ranking der „Eishockey News“ sehen vier von sechs Experten den EHC auf dem letzten Tabellenplatz…

Winkler: Wenn es anders wäre, hätte es mich überrascht. Wir sind nun einmal Aufsteiger und damit erst einmal Außenseiter. Mir ist es lieber so, als würden wir hoch eingestuft und würden dann hinter den Erwartungen zurückbleiben. Wichtig für uns ist, dass wir schnell in die Liga hineinfinden und konkurrenzfähig sind. Das hat am Wochenende gut geklappt.

Wie hat die DEL-Luft geschmeckt?

Winkler: Es war sehr aufregend für uns alle…

Ein Wermutstropfen ist aber doch da: Daniel Hilpert ist verletzt und wird operiert. Sehen Sie sich auf dem Transfermarkt nach einem Ersatz-Verteidiger um?

Winkler: Erst mal abwarten, wie lange er ausfällt. Wenn es sich um eine schwerwiegendere Verletzung handeln sollte, könnten wir vielleicht noch einmal aktiv werden. Momentan ist keine Hektik geboten, ich hoffe wirklich, dass Daniel bald wieder gesund ist.

Wäre denn überhaupt noch Geld vorhanden für eine Nachverpflichtung?

Winkler: Wenn Daniel länger ausfallen sollte, übernimmt ab der sechsten Woche die Berufsgenossenschaft sein Gehalt. Momentan ist unser Spielerbudget (1,9 Millionen Euro, die Redaktion) komplett ausgereizt.

Interview: M. Wimösterer

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