Cortina & Co.: Ab nach Kroatien!

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Die Saison hat für den EHC München noch gar nicht angefangen, schon ist Pat Cortina reisegestresst.

München - Die Saison hat für den EHC München noch gar nicht angefangen, schon ist Pat Cortina reisegestresst. Seine Stationen im August lesen sich wie die eines Reisebusfahrers. Den Spielern geht es ähnlich.

München – Garmisch – Neumarkt/Südtirol – München – Linz – München – Montreal – und seit Mittwoch wieder München. Der Trainer ist müde, darüber kann auch die spritzige Krawatte in den Klubfarben nicht hinwegtäuschen. Neben den Trainingseinheiten stehen derzeit auch Promotion-Termine auf dem Programm. Cortina hält durch und grinst: „Ich werde wohl ein paar Stunden sehr intensiv schlafen.“

Mit der Ausnahme Montreal gilt das Programm auch für die anderen EHCler. „Die letzten Wochen waren anstrengend“, sagt zum Beispiel Stürmer Martin Schymainski. Nicht nur wegen der Reisen, auch wegen der Übungen. Co-Trainer Peppi Heiß lachend: „Wir haben hart trainiert, auf Kraft und Energie. Dazu lange Zeit noch die schwüle Hitze – da waren die Beine schwer.“

Heiß hat als Ex-Athlet ein feines Gespür, wann die Spieler eine Pause brauchen. Er sagt: „Es kommt gelegen, dass wir jetzt in den taktischen Bereich reingehen. Da kommen die Spieler ein wenig zum Ausschnaufen. Sie müssen unsere Systeme aufnehmen. Da bringt es nichts, wenn sie so kaputt sind, dass sie nicht mehr klar denken können.“

Am Donnerstag um 9 Uhr brechen die EHCler nach Kroatien auf. Cortina kennt Zagreb bereits von früheren Gastspielen mit Italien und Székesfehérvár. „Eine schöne Stadt“, sagt er. Die Münchner nehmen dort an einem Turnier teil, die Gegner sind Zug (Schweiz), Vitkovice (Tschechien) und die Gastgeber.

Weiter Vollgas also. Das gilt besonders für Andrew McPherson und Brandon Dietrich, die um eine Festanstellung vorspielen. Beim 2:1-Sieg im Test gegen Nürnberg hinterließen sie einen guten Eindruck. Maurizio Mansi, Cortinas zweiter Co-Trainer, kündigt für die Tage in Zagreb an: „Wir werden experimentieren. Danach können wir mehr sagen über die Spieler und wo wir stehen. Wir sind auf einigen Positionen besser als zuletzt, aber auch die anderen DEL-Klubs haben sich unheimlich verstärkt.“

wim

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