EHC würde ihn freigeben

Cortina: "Es liegt nicht mehr in meiner Hand"

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Pat Cortina hat weiter Interesse am Posten des Bundestrainers

München - Pat Cortina hat erneut seine Ambitionen auf den Posten des Eishockey-Bundestrainers unterstrichen. Der EHC hat schon seine Zustimmung signalisiert.

„Das ist eine interessante Aufgabe, keine Frage. Es hat Gespräche gegeben, jetzt liegt es nicht mehr in meiner Hand“, sagte der Coach des EHC München am Freitag: „Ich denke jetzt erstmal nicht an die Nationalmannschaft. Ich bin mit Kopf und Herz beim Saisonstart mit dem EHC.“

Die Münchner starten mit ihrem Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG am Sonntag in die neue Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Zwei Tage später steht in Wien gegen Österreich bereits das erste Länderspiel des deutschen Nationalteams auf dem Programm. Einiges deutet auf Cortina als Nachfolger von Jakob Kölliker hin, zumal der Italo-Kanadier in seiner Trainerkarriere bereits die Auswahlmannschaften Italiens und Ungarns betreut hat.

Die Münchner würden grünes Licht für eine Doppeltätigkeit im Klub und im Nationalteam geben. „Die Nationalmannschaft ist die wichtigste Mannschaft in Deutschland, die muss man so gut es geht unterstützen“, sagte der sportliche Leiter Christian Winkler. Cortina hat beim EHC noch einen Vertrag bis 2014.

Auch der kanadische DEL-Trainer Dan Ratushny (Straubing Tigers), Ex-Bundestrainer Hans Zach, der schwedische Weltmeister und Olympiasieger Bengt-Ake Gustafsson und dessen Landsmann Björn Kinding haben dem Deutschen Eishockey Bund (DEB) und der DEL ihre Konzepte vorgetragen. Gegen Zach, der die deutsche Nationalmannschaft schon von 1998 bis 2004 trainierte und mit ihr dreimal im WM-Viertelfinale stand, gibt es Widerstände in der DEL. Gustafsson, der Schweden 2006 zum historischen Double mit Olympia-Gold und WM-Sieg führte, dürfte zu teuer sein.

SID

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