EHC feiert Heim-Sieg gegen Iserlohn

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Bryan Adams und Ulrich Maurer jubeln

München - Der Punkt in Mannheim am Freitag war kein übler Auftakt, doch gestern Abend ging beim EHC München so richtig der Punk ab! Mit 5:3 schlugen die DEL-Frischlinge vor 3133 Zuschauern die Iserlohn Roosters.

Der Jubel nach der Schlussirene kannte keine Grenzen. „Ich freue mich für das Team, die Fans und den Klub“, strahlte EHC Trainer Pat Cortina. „Für mich persönlich war es das schönste GeschenkzumGeburtstag.“ Cortinahatte am Samstag seinen 46. gefeiert

Bemerkenswert auf Seiten des EHC: Von Beginn wurde Druck gemacht, man ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als Schiri Georg Jablukov den ersten Treffer nach sechs Minuten nicht anerkannte. Nach einem traumhaften Angriff traf Bryan Adams nach Zuspiel von Dylan Gyori zum 1:0 (9.). In der Folge zeigte sich der EHC allerdings ziemlich nervös. Die Gäste kamen durch Robert Hock (15.) zum Ausgleich. Doch der EHC schlug nach 80 Sekunden zurück! Martin Schymanski traf im Fallen zum 2:1 (16.). Im zweiten Abschnitt mussten zuerst Felix Petermann und danach sein Abwehrkollege Stephane Julien in höchster Not retten, ehe die Gäste dann doch trafen. Bei einem abgefälschten „Blueliner“ von Adrian Veidemann hatte Sebastian Elwing keine Chance (30.).

Doch anstatt aus dem Ausgleich Kraft für weitere Angriffe zu schöpfen schwächten Steven Rupprich und Prestin Ryan das Iserlohner Team durch überflüssiges Haken. In doppelter Überzahl traf Jordan Webb zum 3:2 (33.). Im letzten Spielabschnitt überraschten abermals die Gäste: Veidemann traf zum erneuten Ausgleich (51.). Es roch nach Verlängerung, doch anscheinend hatte keiner mit dem feinen Auge von EHC-Verteidiger David Reid gerechnet. Der sah Jordan Webb am zweiten Pfosten des Roosters-Gehäuse und passte die Scheibe quer durchs Drittel – 4:3 (55.)! 67 Sekunden vor Schluss dann die endgültige Erlösung durch Eric Schneider. Der Rest war Jubel.

EHC München - Iserlohn Roosters 5:3

Tore: 1:0 Adams (8:54), 1:1 Hock (14:36), 2:1 Schymainski (15:56), 2:2 Veideman (29:24), 3:2 Webb (32:29), 3:3 Veideman (50:17), 4:3 Webb (54:19), 5:3 Schneider (58:53).

Schiedsrichter: Jablukov (Berlin).

Zuschauer: 3133.

Strafminuten: München 4 - Iserlohn 8.

Patrik Malberg

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