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Auswärtssieg! EHC meldet sich in Berlin zurück

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Von: Florian Fussek

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Entwischt: Steven Pinizzotto (l.) und der EHC gewinnen bei den Eisbären Berlin um Jamie MacQueen.
Entwischt: Steven Pinizzotto (l.) und der EHC gewinnen bei den Eisbären Berlin um Jamie MacQueen. © dpa

Berlin - Der EHC hat sich in der Playoff-Serie gegen die Eisbären Berlin eindrucksvoll zurückgemeldet. In der Hauptstadt lässt sich der Meister von einem Rückstand nicht beunruhigen.

Revanche geglückt! Nach dem 2:3 (0:0/2:2/0:0/0:0/0:1) zu Hause gegen die Eisbären Berlin gewann der EHC Red Bull München am Sonntag in der Hauptstadt mit 2:1 (0:1/2:0/0:0). Damit steht es in im Play-Off-Halbfinale 1:1.

Berlin ging selbstbewusst in das Spiel. Den Red Bulls passierten auf der anderen Seite immer wieder Fehler im Spielaufbau. Folgerichtig gingen die Hausherren in Führung (9.). Nach einem wunderbaren Pass stand Julian Telbot alleine vor Goalie Danny aus den Birken, der den ersten Versuch noch stark halten konnte - beim Nachschuss war er aber chancenlos. Kurze Zeit später konnten sich die Red Bulls bei der Schulter ihres Goalies bedanken, dass die Berliner nicht das zweite Tor machten. Von den Münchnern war lange Zeit nicht viel zu sehen, Boyle hatte in der 13. Minute noch die größte Chance. Berlin war vor allem physisch den Münchnern im ersten Drittel überlegen.

Münchner kommen stark aus erster Drittel-Pause

Im zweiten Abschnitt zeigten die Red Bulls ein ganz anderes Gesicht. Gerade der endlich wiedergenesene Steve Pinizzotto brachte Aggressivität in das Spiel der Münchner. Alleine er musste im zweiten Drittel drei Mal auf die Strafbank. Die Red Bulls waren jetzt aber voll da. Der Ausgleich durch Keith Aucoin war deshalb auch verdient. Eher zufällig kam er frei zum Schuss und versenkte trocken (27.). Zwei Minuten später hatte der EHC das Spiel sogar gedreht. Nach einer schönen Kombination über das gesamte Spielfeld staubte Jason Jaffray ab (29.) Jetzt war Tempo in der Partie. Beide Teams hatten noch kleiner Chancen, es blieb bei der knappen, aber durchaus verdienten Führung für den Titelverteidiger.

Berlin kam gut ins letzte Drittel und hatte gleich eine gute Doppelchance. Doch der Titelverteidiger schüttelte sich ganz kurz und hatte in der Folge Möglichkeiten fasst im Sekundentakt. Aber allen voran Jerome Flaake und Brooks Macek schafften es nicht den Puck zur Vorentscheidung im Tor unterzubringen. Deswegen wurde es am Ende nochmal spannend, aber die Münchner schafften es den Sieg zu sichern. Coach Don Jackson war voll des Lobes: „Es war ein starkes physisches Spiel. Aus den Birken und Verhanen haben sehr gut gehalten. Unsere Führungsspieler sind vorangegangen. Die Reihe von Aucoin und Jaffray hat zwei schöne Tore geschossen. In dem Spiel ging es um die Zweikämpfe. Sie waren der Schlüssel.“

„Es war wieder ein schwieriges Spiel, Berlin spielt sehr hart. Man muss die Zweikämpfe an der Bande gewinnen“, sagte Dominik Kahun. Auch für Maximilian Kastner war gerade die Defensive wichtig für den Sieg. Wieder spielten die Münchner gerade in Unterzahl sehr gut. „Schon während der ganzen Saison und im Viertelfinale hatten wir ein gutes Penalty Killing“, so Kastner. "Es war heute wieder ein typisches Playoff-Spiel mit viel Härte. Wir wussten, dass die Berliner vielleicht ein bisschen müde sein werden“, sagte Pinizzotto nach dem Spiel. Wie müde die Berliner sind zeigt sich am Dienstag - da kommt es in München zum dritten Aufeinandertreffen.

Hier gibt es alle Informationen rund um die Playoffs in der DEL.

ffu

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