EHC-Arzt im Dauer-Einsatz

München - Die Verletzenmisere bereitet den Verantwortlichen des EHC München Sorgen. Und dabei stehen ausgerechnet jetzt die Playoffs vor der Tür.

Abschalten und den Kopf frei bekommen beim Langlaufen in seiner Heimat Garmisch-Partenkirchen – das war am Montag das Motto von Christian Winkler, sportlicher Leiter beim EHC München. Denn die Verletzenmisere bereitet den EHC-Verantwortlichen Sorgen.

EHC: Fotoshooting mit Wiesn-Playmate

EHC: Fotoshooting mit Wiesn-Playmate

„Es ist schon wie ein Fluch“, so Winkler. Und die Playoffs stehen vor der Tür, viel Arbeit für Teamarzt Robert Kilger.

Die Ausfälle:

Andy Raubal (Meniskus, Innenband und Knorpel im Knie). Er trainiert vier bis sechs Stunden täglich. Winkler: „Wenn man sich überlegt, dass er schon 35 Jahre alt ist, dann ist das der Wahnsinn.“ Noch drei Monate Pause.

Chris Bahen (Platten im Unterkiefer). Winkler: „Ich rechne damit, dass er in vier Wochen wieder spielen kann.“

Martin Schymainski (Mittelfußbruch). Er soll zu den Playoffs wieder fit sein.

Neville Rautert (Rücken). Bekam sechs Spritzen verpasst.

Niklas Hede (Gesicht). Winkler: „Die Wunde ging bis zum Knochen, und es waren etliche Stiche nötig, um das zu behandeln.“ Hede soll am Freitag in Bietigheim spielen.

M. Würfl

Rubriklistenbild: © sampics

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