EHC-Coach Mansi vor Verlängerung

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Co-Trainer Mansi (l.), Chef Cortina: Bleibt das Team zusammen?

München - Maurizio Mansi freut sich über die Silbermedaille mit Spanien. Beim EHC München ist er sogar die Nummer eins! Und zwar unter den Kandidaten auf den Co-Trainer-Posten.

Maurizio Mansi war zuletzt auf Island, arbeiten. Der Co-Trainer des EHC München half Luciano Basile, dem spanischen Nationaltrainer, während der C-WM. Mansi und die Iberer gewannen und gewannen. „Das war ein Heidenspaß“, sagt Mansi. Bis zum 18. April. Spanien verlor an diesem Abend das Aufstiegsspiel gegen Estland – und beim EHC ging der Trubel um den damals drohenden Lizenzverkauf los.

Doch wie für den EHC hat sich auch für Mansi seitdem einiges zum Positiven verändert. Mansi freut sich nun über die Silbermedaille. Und beim EHC ist er sogar die Nummer eins! Und zwar unter den Kandidaten auf den Co-Trainer-Posten.

Es sollte, so ließen die Verantwortlichen vor Wochen noch durchblicken, ein neuer Mann geholt werden. Doch jetzt die Wende. Mansi hatte nach den Aussagen der Verantwortlichen (und noch vor dem Lizenz-Chaos) ein Gespräch mit Manager Christian Winkler. Er sagt: „Wir hatten wenig Zeit, aber es war ein gutes Gespräch. Wenn Christian kommende Woche aus dem Urlaub zurückkommt, werden wir nochmal über den neuen Vertrag sprechen.“ Für den Co-Trainer hatte der EHC „stets Priorität. Ich wollte und will in München bleiben.“ Einige Wochen schien das ja nicht mehr zu gehen, wegen des damals drohenden EHC-Aus. Mansi verfolgte den Trubel via Internet, erkundigte sich bei Cortina und harrte aus. Und jetzt sieht es schwer danach aus, dass sich seine Geduld auszahlt.

Im Vorjahr war Mansi für die Videoanalyse des Gegners zuständig. Außerdem gab er dem eigenen Defensivverband die Anweisungen. Dort steht nach dem Karriereende von Kapitän und Top-Reihen-Verteidiger Stephane Julien in den nächsten Monaten ein Umbruch an. Mansi: „Wir verlieren mit Stephane einen guten, erfahrenen Verteidiger. Hoffentlich können wir einen oder zwei erfahrene Recken holen, um die Lücke zu kompensieren.“

Martin Wimösterer

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