EHC-DJ Lavallee: Der coole Heißmacher

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Akribisch: EHC-Ass ­Kevin Lavallee beim Präparieren seines Schlägers.

München - Endlich wieder Eiszeit: Am Sonntag steigt das erste Heimspiel des EHC (19.05 Uhr, Olympia-Eishalle) – und dann sorgt Kevin Lavallee wieder dafür, dass die Münchner schwungvoll aufs Eis kommen.

 Lavallee ist nicht nur Verteidiger, er ist auch der Kabinen-DJ. Lavallee: „Durch die Beats kommt das Adrenalin. Die Musik bringt uns in die richtige Stimmung. Das hat ja letzte Saison funktioniert.“ Und was legt er dieses Jahr auf? Lavellee stellt die Playlist zu Hause am Computer zusammen, und für jeden in der Kabine soll was dabei sein.

Bei 25 Spielern verschiedenen Alters ist das nicht immer leicht. „Manche mögen Rock, andere eher Techno. Bei mir kommt’s auf die Stimmung an. Vor dem Spiel muss ich ein bisschen ruhig sein, aber zuviel Konzentration macht dich auch wieder zu steif.“ Die Mischung macht’s.

Auf der Playlist von DJ Lavallee: knackige Rock-Musik für Dave Reid, David Wrigley und Dylan Gyori, die ja selbst gerne mal an der Gitarre zupfen hippe House-Musik, zum Beispiel vom DJ David Guetta. Aktuelle Pop-Hits wie „Alejandro“ von Lady Gaga, Techno und HipHop – aber das eher selten Lavallee zu seiner Mischung: „Auch andere Spieler bringen manchmal CDs mit. Wir spielen alles – außer Liebeslieder.“

Apropos Liebe: Lavallee ist wie sein Kumpel Martin Schymainski bei den weiblichen Fans heiß begehrt. Der Deutsch-Kanadier sagt dazu: „Ach, wir sind 25 nette, gut aussehende Jungs. Und wir sind offen. Deshalb kommen wir bei den Fans gut an, auch bei den weiblichen.“ Könnte natürlich auch daran liegen, dass Lavallee stets modisch daherkommt, immer cool wirkt, selbst auf dem Eis Kaugummi kaut. Und auf seinem durchtrainierten Körper Tattoos prangen. Ein neues ist kürzlich an der Innenseite des rechten Oberarms hinzugekommen: die Jungfrau Maria.

Lavalle: „Aber keine typische, sondern jünger und ­sexier.“ All das ist aber ab sofort Nebensache, jetzt zählt nur noch der Sport. Lavallee, der sich bei seinem ersten DEL-Versuch in Augsburg nicht durchsetzte, will jetzt Vollgas geben: „Der Schritt zwischen Bundesliga und DEL ist sehr groß. Aber wir wollen in die Pre-Playoffs. Und ich will mich durchsetzen. Ich will der Mannschaft helfen.“ Nicht nur als DJ in der Kabine, vor allem als Verteidiger auf DEL-Eis.

wim

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