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Die EHC-Hoffnung heißt Wozniewski

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Andy Wozniewski (L.) heißt teamintern nur "Captain America". © sampics

München - Kapitän Andy Wozniewski ist der Hoffnungsträger des EHC am Freitag. Die Münchner empfangen die Iserlohn Rooters zum Entscheidungsspiel um den Einzug ins Viertelfinale.

Andy Wozniewski misst knapp zwei Meter, hat gewaltige Oberarme. Beim EHC München nennen sie ihren Kapitän nur „Captain America“, in Anspielung auf einen Kinohelden. Man kann sich nur schwer vorstellen, dass er sich von irgendetwas beeindrucken lässt. Wozniewski ist der Hoffnungsträger des EHC für Freitag-Abend.

"Heißer Tanz" erwartet

Dann empfangen die Münchner die Iserlohn Rooters zum Entscheidungsspiel um den Einzug ins Viertelfinale (19.30 Uhr, Eishalle). In den ersten beiden Spielen sah Wozniewski nur zu. Zuerst verletzt, und da seine Mannschaft ohne ihn erfolgreich war, wollte Trainer Pierre Pagé die Aufstellung nicht ändern. In Iserlohn aber verlor der EHC mit 2:3, weil man sich „von der Kulisse beeindrucken“ ließ, wie Angreifer Alex Barta einräumte. Diesmal hat der EHC also Wozniewski und den Heimvorteil auf seiner Seite. Barta erwartet allerdings einen „heißen Tanz“.

Der EHC kämpft übrigens auch gegen negative Parallelen an: Im Vorjahr waren es die Nürnberg Ice Tigers, die vor der Saison groß eingekauft hatten und die jeder ganz oben auf dem Zettel hatte. Sie erreichten, nach launischer Saison, als Siebter die Pre-Playoffs und gewannen das erste Spiel. Dann jedoch unterlagen die Ice Tigers in Spiel 2 und verloren auch das dritte.  

Martin Wimösterer

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