Red Bull schießen Niederbayern ab

EHC im Torrausch gegen Straubing - Pinizzotto teilt aus

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Gute Laune beim Schützenfest: Steve Pinizzotto, Yannic Seidenberg, Richie Regehr und Jerome Flaake (v.l.).

München - Das nächste Schützenfest am Oberwiesenfeld! Der EHC Red Bull München vermöbelt nach Krefeld auch das Team aus Straubing und bliebt mit vier Punkten Vorsprung Tabellenführer.

Der EHC Red Bull München schießt sich für die Play-Offs warm! Mit 7:1 (2:1, 1:0, 4:0) wurden die Straubing Tigers am Sonntag aus der Halle geschossen. Ausgerechnet gegen Straubing, wo der Verfolger aus Nürnberg noch deutlich mit 4:8 (1:3, 2:3, 1:2) verloren.

Nach vier Minuten brachte Loibl seine Straubinger in Führung, doch dann kamen die 20 Sekunden von Yannic Seidenberg. Per Doppelschlag in der sechsten Minute brachte er die Münchner wieder auf die Erfolgsspur.

Wenige Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, als Boyle das 3:1 machte. Die Straubinger spielten aber weiter stark. Einmal scheiteten sie an der Latte, außerdem musste aus den Birken mehrmals seine Männer retten.

Schock: Gleich zu Beginn des dritten Drittels bekommt Boyle einen Puck ins Gesicht und muss blutend raus. Kurz darauf konnten sich die Müncher bei Keeper aus den Birken bedanken, der stark hielt. Dann kam der Auftritt von Pinizzotto. Nach einem Fight mit Cornell bekommen beide 2+2+10 Minuten. Während der Münchner auf dem Weg zur Strafbank noch schöne Grüße in die Straubinger Kurve schickte, musste Cornell verletzt direkt in die Kabine. Dann ging es weiter mit Eishockey – und wie! 

Erst scheitert Flaake nach einer schönen Einzelleistung (44. Minute), dann macht es Jaffray wenige Sekunden später noch besser. Nach schöner Kombination mit Mauer erzielte er das 4:1 in der 44. Minute. Und weils so schön ist, haute Joslin den Puck von der blauen Linie in den Winkel (47.). Kurz darauf durfte Boyle wieder aufs Eis – mit dickem Cut an der Lippe und dem 6:1 aus kurzer Distanz (47.). Abeltshauser durfte auch nochmal und erzielte sein 10. Saisontor (52.). Kurz darauf wurde der Goalie der Tigers erlöst. Im Gegensatz zu den Red Bulls wird er den Abend in trauriger Erinnerung behalten.

Florian Fussek

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