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EHC-Kabinengeflüster: „Da werden auch mal die Messer gewetzt“

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Von: Florian weiß

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ICE HOCKEY - DEL, RB Muenchen, training and open locker room
tz-Reporter Florian Weiß im Gespräch mit Dominik Kahun (l.). © GEPA Pictures

Hier dürfen normalerweise nur Spieler und Offizielle rein - vor dem DEL-Start gab es eine Ausnahme. Unser Reporter betrat die Kabine des EHC Red Bull München und lauschte dem Kabinengeflüster.

Die Stimmung beim EHC könnte vor dem DEL-Start kaum besser sein, das zeigte sich beim Medienbesuch in der Mannschaftskabine. „Hier wird überall gelacht, jeder versteht sich mit jedem“, erzählt Dominik Kahun. „Aus jeder Ecke gibt es Witze.“ Aber die Spaßecke schlechthin gebe es eigentlich nicht, erklärt er. Wirklich nicht? Florian Kettemer, der sich seit dem DEL-Stars & Skills-Wettbewerb offiziell zweitschnellster Spieler der Liga nennen darf, spielt den Puck zurück: „Beim Dominik geht es öfters zu.“

Frank Mauer, der seinen persönlich vierten Titel in Folge anpeilt, hat noch einen anderen Crack auf der Frotzel-Liste: „Der Mads Christensen ist in der Kabine mit seinen Späßen unterwegs wie auf dem Eis: Etwas unter dem Radar und hart an der Grenze.“ Generell habe aber jeder „so seine Momente, wo auch mal die Messer gewetzt werden und man einen guten Schmunzler rauskriegt.“

Florian Kettemer, Markus Lauridsen und Derk Joslin (v.l.) in der EHC-Kabine.
Florian Kettemer, Markus Lauridsen und Derk Joslin (v.l.) in der EHC-Kabine. © GEPA Pictures

Und wer sorgt für die passende Musik in der Kabine? Mauer: „Steve Pinizzotto ist wie gehabt DJ, auch Keith Aucoin. David Leggio singt auch mal.“ Raus aus dem DJ-Team ist dafür Konrad Abeltshauser (Mauer scherzhaft: „Gott sei Dank!“), der als Vertreter der bayerischen Mundart mit Neuzugang Patrick Hager Verstärkung bekommen hat. Hager verzichtet aber auf den Abeltshauser-typischen Trachtenhut: „Das ist Konys Markenzeichen, das nehm’ ich ihm nicht weg.“ Immerhin das bleibt ihm also erhalten.

fw

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