9:3 in Crimmitschau, 3:2 im Derby gegen Landshut

EHC: Zwei Siege – aber Raubal verletzt

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EHC-Manager Christian Winkler.

München - Da fällt das Feiern schwer: Zwar holte der EHC München einen Kantersieg in Crimmitschau – aber zum Lachen war den meisten nicht zumute.

Da fällt das Feiern schwer: Zwar holte der EHC München einen Kantersieg in Crimmitschau und siegte mit 3:2 nach Verlängerung gegen Landshut– aber zum Lachen war den meisten nicht zumute: An­dreas Raubal, der Kapitän, hat sich bei seinem Comeback am Freitag eine weitere schwere Knieverletzung zugezogen. Betroffen sind der Meniskus, das Innenband und der Knorpel im rechten Knie. Raubal wird am kommenden Dienstag in der Atos Klinik von EHC Teamarzt Dr. Robert Kilger operiert.

„Das trifft uns verdammt hart. Andi ist das Herz der Mannschaft und sein Fehlen hat sich in den letzten Wochen schon bemerkbar gemacht. So ein Typ ist innerhalb des Teams kaum zu ersetzen. Jetzt sind aber die anderen Leader gefordert, um die Rolle, die Andi innerhalb des Teams einnimmt, einzunehmen und da­rin zu wachsen. Wer die Einstellung von Andi kennt, der weiß, der will unbedingt in dieser Saison noch mal zurückkommen. Wir werden ihn so gut wie nur möglich dabei unterstützen“, so EHC Manager Christian Winkler. Allerdings: Es wird mindestens sechs Wochen dauern, bis der 35-Jährige wieder die Chance hat, aufs Eis zurückzukehren.

Sportlich läuft es für den EHC dagegen ganz passabel. Mit 3:2 nach Verlängerung siegte der EHC über Landshut. Nach einem ereignislosen ersten Drittel ging es im zweiten aber ganz schön zur Sache. In der 36. Minute schoss Münchens Sven Gerbig das vermeintliche 1:0 – doch der Treffer zählte nicht. Der Grund: Ein Stockschlag von Kevin Lavalle gegen Landshuts Tom Kühnhackl. Den hatte der Schiri zwar nicht gesehen und die Partie demzufolge nicht abgepfiffen, aber sein Linesman wies ihn auf das Foul hin. Die Folge: Das Tor zählte nicht. Und das brachte EHC-Coach Pat Cortina und Manager Christian Winkler auf die Palme, Winkler schlug gar mit einem Schläger aus Ärger auf die Bande. Doch die Wut verrauchte, und der EHC gewann mit 3:2. „Das war ein unterhaltsames Spiel für die Zuschauer“, schmunzelte Cortina nach der Partie. „Ich war heute sehr zufrieden mit dem Einsatz meiner Mannschaft.“

Matthias Würfl

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