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EHC-Kracher Vollmer: Feuerwerks-Schock

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Joey Vollmer ist bekennender Silvester-Pyromane

Landshut - Im Derby des EHC München gegen die Landshut Cannicals ist eine rote Lichtfontäne kurz vor EHC-Keeper Joey Vollmer in die Luft geschossen. Da hatten die Fans "genau den Richtigen getroffen".

Es war der Aufreger im ohnehin packenden Derby: Der EHC München hatte gerade einen Angriff der Landshuter Cannibals geklärt. Da knallte es kräftig im Münchner Drittel. Eine rote Lichtfontäne schoss vier Meter vor Torwart Joey Vollmer in die Luft.

Er ging in die Knie, ließ die Arme nach unten baumeln. In der Halle: Stille. Bangen. 6800 Zuschauer blickten zu Vollmer, der sich nach einigen Sekunden wieder aufrappelte und gebeugt in Richtung Bank schlitterte, die Hände auf die Knie gestützt. Seine Mitspieler begleiteten ihn, fragten ihn, ob alles in Ordnung sei. Dann grinsten sie. Weil Vollmer unter seiner Maske ebenfalls grinste. „Mit mir hat es genau den Richtigen getroffen“, erzählte Vollmer der tz später und lachte. „Ich bin selber ein kleiner Pyromane und lasse es gerne mal vor der Eishalle knallen. Für Silvester hatte ich um die 500 Böller gekauft…“

Vollmer spielte weiter: „Ich hatte ein bisschen Ohrenpfeifen – der Böller war doch stärker, als ich dachte. So was hat bei einem Eishockey-Spiel nichts zu suchen.“ Angst jedoch habe er keine gehabt. Und die Landshuter Anhänger hätten sich gleich von den Knallerwerfern distanziert, alles richtig gemacht. „Moment, einmal hatte ich doch kurz Angst“, erinnert sich Vollmer. „Da kam etwas Schwarzes von hinten angeflogen, ich dachte, ein Kracher. Es war aber eine Fliege, die sich dann auf meine Schulter gesetzt hat.“

Vollmer hielt stark, am 2:2-Ausgleich drei Minuten vor Schluss war er schuldlos. Nach dem 3:2-Sieg der Münchner in der Verlängerung feierte Vollmer ausgiebig mit den gut 700 mitgereisten EHC-Fans. Trainer Pat Cortina meinte: „Joey und unsere Fans haben uns heute im Spiel gehalten. Landshut war im ersten und zweiten Drittel die bessere Mannschaft, da hingen wir hinterher.“ In der Tat hatte der Landshuter Trainer Tobias Abstreiter seine Mannschaft hervorragend auf die Münchner eingestellt, „aber wir haben momentan nicht das Quäntchen Glück“, so Abstreiter. Im letzten Drittel drehte der EHC auf, dominierte die Verlängerung.

Das Münchner Siegtor fiel dann aber doch glücklich: David Wrigley schoss einem Landshuter Verteidiger an den Schlittschuh, von dort trudelte der Puck über die Torlinie. Cortina ehrlich: „Wenn das Spiel andersherum ausgegangen wäre, wäre das Ergebnis auch in Ordnung gewesen.“ Eine Zitterpartie mit gutem Ende. Genau nach dem Geschmack von Cortina: „Drei Spiele in einer Woche, wir haben müde Beine – und dann spielen wir unser bestes Hockey. Solche Spiele sind eine wichtige Vorbereitung für die Playoffs.“

wim

Quelle: tz

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