Was die Abwehr des EHC so stark macht

München  - Patrik Vogl und seine Kollegen aus den Abwehrreihen des EHC sind gewissermaßen die Plattmacher vom Dienst. Was sie so stark macht:

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Patrik Vogl ist Verteidiger, er weiß, worauf es in den Playoffs ankommt: „Da darf man im Spiel ruhig auch mal härter reingehen. Wir müssen von Anfang an so auftreten, dass der Gegner weiß: Gegen München gibt es nix zu holen.“ Vogl und seine Kollegen aus den Abwehrreihen des EHC sind gewissermaßen die Plattmacher vom Dienst. Will der EHC Meister werden, sind sie gefragt – in den Halbfinals ab der kommenden Woche. ­Vogl bringt zusammen mit seinem Partner Daniel Hilpert den nötigen Bums in die EHC-Defensive. Vogl sagt: „Wenn wir so weitermachen wie bisher, mit nur einem Gegentor pro Spiel, schaut’s gut aus.“ In der tz stellt Vogl seine Kameraden aus der Verteidigung vor.

Chris Bahen und Kevin Lavallee: „Seit unser Kapitän Anderl Raubal mit einer Verletzung ausfällt, ist Chris der absolute Führungsspieler bei uns. Er hat ein gutes Stellungsspiel und macht wenig falsch. Er und Kevin ergänzen sich hervorragend. Kevin ist ein guter Schlittschuhläufer und offensiv stark. Und: Kevin ist ein guter DJ, er legt in unserer Kabine auf.“

Dave Reid und Dominic Auger: „ Beide sind für ihr offensives Spiel bekannt und haben im Powerplay ihre Stärken. Echte Waffen. Dave schießt mit rechts, davon haben wir nur zwei Spieler im Kader.“

Vogls Partner Daniel Hilpert: „Ein komplett lockerer Fetzen! Er kommt am Anfang eher ruhig rüber, aber wenn man ihn besser kennt, dann reißt er schon öfter einen lässigen Spruch. Er hat seine Stärken in der Defensive und checkt heftig.“

Patrick Seifert: „Ein ruhiger Typ. Er hat eine Förderlizenz und war unter der Woche oft in Augsburg. Patrick wird eingewechselt in eines unserer drei Verteidigerduos. Er hat fast alle Qualitäten, nur die Erfahrung fehlt ihm noch, er ist erst 19 Jahre alt. In den Playoffs hat er noch eine Schippe drauf gelegt.“

Daniel Sevo: „Er ist bei uns in der Kabine, aber seine Situation ist nicht leicht. Er spielt nicht so oft, weil wir einen Spieler zu viel im Kader haben. Ich zolle ihm Respekt, wie er sich reinkniet. Auch außerhalb des Eises macht er einen abgeklärten Eindruck. Der Trainer weiß, dass er Daniel immer bringen kann!“

Martin Wimösterer

Quelle: tz

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