EHC: In Berlin verlangen sie schon Topzuschlag …

München - Gerade mal zwei Spiele hat der EHC München absolviert in der DEL, der höchsten deutschen Eishockey-Spielklasse. Nicht viel – aber genug, um selbst in Berlin schon mächtig Eindruck zu machen.

 Eisbären-Geschäftsführer Billy Flynn vermeldet Erstaunliches: „Das Spiel gegen München steigt erst am 30. Oktober, aber bereits jetzt sind die 14 200 Tickets für die O2 World ziemlich rar.“ Und: Die Berliner können es sich sogar leisten, für dieses Match einen Topzuschlag von fünf Euro zu kassieren. Bei keinem anderen Spiel der DEL-Vorrunde ist das der Fall.

Flynn: „Der EHC ist eine neue Mannschaft in der DEL. Da sind unsere Fans heiß.“ Mit Sebastian Elwing steht beim EHC übrigens ein Urberliner in der Kiste. Der Keeper hat einst bei den Eisbären im alten Wellblech-Palast in Berlin-Hohenschönhausen seine Puck-Karriere begonnen. Und auf Berliner Seite freut sich auch schon einer auf das Match: Florian Busch. „Die Münchner sind in der DEL genau richtig“, lächelt der Nationalspieler und schiebt nach: „München ist eine große Stadt und hat lange Eishockey­traditionen. Ich freue mich als Miesbacher natürlich über jede Mannschaft aus Bayern in der DEL, über München aber ganz besonders. München ist nämlich meine Lieblingsstadt.“

Dort lässt es der Torjäger öfter im Augustiner Keller krachen und empfiehlt den EHC-Kanadiern: „Im Augustiner müsst ihr essen gehen, dann habt ihr immer Kraft und gute Form. Ich bin selbst im Sommer sehr oft in München und dann im Augustiner.“

Manfred Hönel

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