EHC: Durchmarsch spart Kraft!

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Niklas Hede traf beim Sieg in Weißwasser.

München - Nach dem Paukenschlag soll jetzt der Durchmarsch kommen: Der EHC München gewann auch das zweite Playoff-Spiel gegen die Lausitzer Füchse.

Es sah so einfach aus, wie der EHC am Dienstag die Lausitzer Füchse mit 6:0 auseinandernahm. Leichtkufig, elegant, spielstark – so präsentierte sich das Cortina-Team gegen die hilflose Truppe aus Weißwasser. Das hatte sicher etwas mit dem Kräfteverschleiß zu tun, den die Füchse durch die Pre-Playoffs hinnehmen mussten. Dort hatten die Dresdner Eislöwen den Lausitzern alles abverlangt. Weißwasser musste über die volle Distanz gehen, ehe es das Viertelfinale gegen den EHC perfekt machte.

Das sah auch Pat Cortina so: „Man hat gemerkt, dass Weißwasser noch die Pre-Playoffs in den Knochen stecken.“ Denn während die Lausitzer verbissen für die alles entscheidenden Spiele gegen Dresden trainierten, ließen es die Münchner lockerer angehen. Sie fuhren nach Cavalese im Trentin, genossen ein wenig die Bergluft. Um dann topfit in die entscheidende Phase der Saison zu starten. Das haben sie im ersten Spiel gegen die Lausitzer bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. „Es gab wenig, was mir nicht gefallen hat“, sagte Cortina. Die Zeichen stehen auf Durchmarsch.

Vier Siege braucht der EHC, um in der Best-of-Seven-Serie ins Halbfinale einzuziehen. Und da fehlen nur noch zwei. Denn durch Tore von Niklas Hede, Dominic Auger und Martin Buchwieser gewann Cortinas Team mit 3:2 in der Lausitz. Spiel drei ist am Sonntag (18.30 Uhr). Folgt dann schon der dritte Sieg für den EHC?

Quelle: tz

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