Verhinderte Spielabsage?

Ingolstadt mit Rumpfkader - Ärger über EHC

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Das Derby zwischen dem EHC und den Ingolstädtern sorgt noch vor dem ersten Bully für Ärger

München - Das Derby zwischen dem EHC München und dem ERC Ingolstadt sorgt schon vor dem ersten Bully für Streit. Die Gäste sind über eine verhinderte Spielabsage verärgert.

Der ERC Ingolstadt ist empört über eine verhinderte Spielabsage in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Der Kader der Ingolstädter für das Derby am Sonntagnachmittag beim EHC München sei „über Nacht stark dezimiert“ worden, teilte der ERC rund zwei Stunden vor dem angesetzten Spielbeginn mit.

Wegen eines Noro-Virus, der im Team umgehe, stünden nur noch acht gesunde Akteure vom am Freitagabend gewonnenen Spiel in Köln zur Verfügung. Nur mit Hilfe von drei Regensburger Förderlizenzspielern konnten die Panther nach eigenen Angaben einen spielberechtigten Kader zusammenstellen. Der Münchner Club hätte einer gewünschten Verlegung der Partie nicht zugestimmt. Auch die DEL habe keinen Grund für eine Absage gesehen, da Ingolstadt die Mindestzahl von neun Spielern zur Verfügung gestanden habe.

„So etwas habe ich noch nie erlebt. Wir haben über Nacht elf Spieler verloren. Unverständlich finden wir es, dass wir trotz dieser Situation das Spiel nicht verlegen, weil München dem nicht zustimmt“, kritisierte Ingolstadts Sportdirektor Jiri Ehrenberger in einer Mitteilung seines Vereins. Man dürfe nicht vergessen, dass das Virus „höchst ansteckend“ sei, gab Ehrenberger zusätzlich zu bedenken.

dpa

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