Serie geht in Bremerhaven weiter

Auf einen Schlag Rekordhalter! EHC München gewinnt auch sein neuntes Spiel

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Trainer Don Jackson ist mit dem EHC Redbull München auf Erfolgskurs, in Bremerhaven wurde sogar ein Rekord geschafft.

27 Punkte aus neun DEL-Spielen: Der EHC München gewinnt 2:1 in Bremerhaven und überbietet dabei einen sechs Jahre alten Rekord der Nürnberg Ice Tigers.

Philip Gogulla sprang auf dem Eis hoch vor Freude wie ein Fußballer, als das 2:1 fiel. Der Rheinländer ist noch neu beim EHC RB München, er muss sich ans ständige Siegen erst gewöhnen. Mark Voakes dagegen, der den entscheidenden Treffer in Bremerhaven erzielte und schon ein Jahr länger da ist, reagierte geschäftsmäßig kühl. Für den Hauch eines Moments ging ein Mundwinkel nach oben, dann fuhr der Kanadier zur Bande, berührte beiläufig die ihm entgegengestreckten Hände und hockte sich hin. Job erledigt. Und die Mission erfüllt: Der EHC München gewann auch sein neuntes DEL-Spiel dieser Saison, hat die volle Punktzahl (27) und den sechs Jahre alten Rekord der Nürnberg Ice Tigers einkassiert und überboten.

2:1 (0:0, 1:1, 1:0) gewann das Team von Trainer Don Jackson. Es wartete im letzten Drittel geduldig darauf, dass sich eine Überzahlsituation ergeben würde – und benötigte dann nur 48 Sekunden, um durch Voakes den Puck ins Tor zu setzen. In der vorigen Saison hatten die Fischtown Pinguins alle vier Hauptrundenspiele gegen München gewonnen.

Bremerhaven hatte auch in der neuen Saison in jeder Partie gepunktet, stand auf Platz vier, als der EHC gestern aufkreuzte – und die Pinguins gingen in Führung. Der Norweger Stefan Espeland versenkte im Powerplay (25. Minute) einen Schlenzer im Kasten von Kevin Reich, der diesmal wieder von Danny Aus den Birken übernahm.

Knapp neun Minuten lag der EHC hinten, dann verlängerte Gogulla einen Schuss von Voakes zum Ausgleich. Ins letzte Drittel startete der EHC mit einem Tor nach 33 Sekunden (Patrick Hager), doch nach Videostudium wurde es getilgt, es war per Handpass von Verteidiger Sanguinetti vorbereitet worden. Doch die Münchner ärgerten sich nicht lange – Maschinen kennen keine Gefühle.

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