EHC: Drei Tage Höhentraining

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EHC-Trainer Pat Cortina.

München - Christian Winkler kommt aus Mittenwald am Karwendel, er kennt sich aus im Gebirge. Und gerade befindet sich sein EHC München auf einer Bergtour, findet der sportliche Leiter.

„Wir sind in guter Höhe, haben noch einen weiten Weg vor uns. Die Luft wird schön langsam dünn, wir brauchen jetzt Pickel und Steigeisen.“ Und tatsächlich geht es für den EHC in die Berge. Allerdings erst zum Höhentraining , bevor der Playoffgipfel im Sturm genommen werden soll: Am Montag bricht der EHC ins Trainingslager auf. „Keine schlechte Idee“, findet Stürmer Neville Rautert. „Wir werden an Eishockey denken.“

Wie im Vorjahr fahren die Münchner nach Cavalese im Trentin, rund 320 Kilometer von München, rund 1000 Meter über dem Meer. Trainer Pat Cortina meint: „Der Ort ist perfekt für unsere Bedürfnisse.“ Cortina hat hier auch schon mit den Nationalmannschaften Italiens, Ungarns und Neuseelands trainiert. Zudem lebt seine Familie nur 50 Kilometer entfernt. Cavalese ist ein hübsches Bergdorf. Die Region wird gerühmt für ihre Küche und Weine. Doch dolce vita fällt aus, sagt Cortina: „Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag werden wir sehr intensiv trainieren.“

Rautert freut sich auf das Trainingslager: „Wir werden viel Zeit miteinander verbringen.“ Das tue dem Team-Geist gut und „zum Playoff-Start werden wir den Kopf frei haben“. Letztes Jahr hat das ja ganz gut geklappt – bis ins Finale kam der EHC. Dieses Jahr, hofft Winkler, „wird’s auf dem Gipfel schneien“. Kein Problem – das Team wird vorbereitet sein!

wim

Quelle: tz

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