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Nach mieser Saison: Lässt Mateschitz Pagé fallen?

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Der Trainer des EHC, Pierre Pagé. © dpa

München - Das EHC-Abschneiden wird angesichts des Etats von 13 Millionen Euro nicht als Red-Bull-like empfunden. Lässt Red Bull-Grüner Mateschitz Trainer Pierre Pagé fallen?

Wie die Machtverhältnisse beim EHC München sind, das hatte Pierre Pagé, der Trainer, in dieser Saison einmal so erklärt: Christian Winkler, der Manager, sei Rene Dimter unterstellt, der zwar als Geschäftsführer des Münchner Eishockeyklubs eingetragen ist, aber in Salzburg sitzt. „Mein Chef“, sagte Pagé, „ist Herr Mateschitz“. Didi Mateschitz, der Gründer und alleinige Kopf des Getränkekonzerns Red Bull. Aufgrund seines exzellenten Drahts nach oben galt Pagé als unkündbar.

Mit der Treue von Matechitz zu Pagé scheint es vorbei zu sein

Mit der Treue von Mateschitz zu Pagé, der in Salzburg einst Aufbauarbeit geleistet und das prestigereiche Turnier um die European Trophy gewonnen hatte, scheint es nun aber vorbei zu sein. Das Münchner Abschneiden (Vorrunde: Platz sieben, Aus in den Pre-Playoffs) wird angesichts des Etats von 13 Millionen Euro nicht als Red-Bull-like empfunden – und zu offenkundig waren die Zerwürfnisse zwischen dem 66-jährigen Pagé und den Spielern. Für zwei Wochen hatte der Frankokanadier sogar einen Mediator angestellt, um die Konflikte zu lösen. Der Kanadier Larry Huras, der beim Team gut ankam, könnte ein Kandidat auf die Pagé-Nachfolge sein.

Möglich auch eine interne Lösung mit Helmut de Raaf. Der Co-Trainer mit exzellenter Kenntnis der deutschen Nachwuchsszene wird auch von seinem Ex-Klub Düsseldorf umworben.  

Günther Klein

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