EHC: „Da planen keine Fantasten“

München - Am Sonntag tritt der EHC München noch gegen Heilbronn an (18.30 Uhr, Eishalle) – dann ist die Punktrunde rum. In gut einer Woche startet die heiße Phase der Saison, es geht in die Playoffs.

Der EHC will Meister werden und in die DEL aufsteigen. „Mehr als positiv“ findet Max Fedra die Pläne. Er ist Manager des DEL-Klubs Augsburg und meint: „In München ist über die letzten Jahre etwas gewachsen. Positiv, dass nicht irgendwelche Fantasten DEL planen.“ Von denen können die Münchner Fans ein Lied singen. Und genau davor haben einige EHC-Anhänger Angst: Dass sich der Verein nach einem Aufstieg wieder übernimmt.

Fedra kennt die spezielle Situation in München: Er war zur Jahrtausendwende Manager der Barons. In der tz nennt er fünf Voraussetzungen, mit denen sich der EHC als DEL-Klub etablieren könne.

Erstens: eine solide finanzielle Basis, gespeist aus Sponsoren, Gesellschaftern und Gönnern.

Zweitens: ausführliche Medienberichterstattung.

Drittens: Zuschauerzuwachs, der auch durch die Heim-Weltmeisterschaft im Mai beeinflusst werden kann. Fedra sagt: „2300 Zuschauer im Schnitt wie aktuell reichen München in der DEL auf keinen Fall.“ Deswegen brauche München – viertens – „dringend“ eine neue Eishalle.

Fünftens: ein erfolgreiches Team. „Im ersten Jahr würde München die Rolle des Underdogs einnehmen. Es würde viel Aufmerksamkeit bringen, wenn man den Meister schlägt.“

Fedra könnte mit einem Münchner DEL-Klub gut leben. Derbys seien lukrativ und befeuerten das Eishockey. „Spielchen wie Landeshauptstadt gegen Provinz sind das Salz in der Suppe.“ In den kommenden Wochen liegt es am EHC, ob es zum Duell München – Augsburg kommt, oder ob es bei München – Garmisch bleibt…

wim

Quelle: tz

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