EHC: Nachspiel in Landshut?

München - Willkommen im Lazarett, willkommen beim EHC München! Eigentlich hatten ja alle gehofft, dass beim Tabellenführer endlich geregelte Verhältnisse in Sachen verletzter Spieler einkehren würden, aber: Pustekuchen!

 Die Liste der Langzeitverletzten: Patrik Vogl, Sven Gerbig, Austin Wycisk und Andreas Raubal. Angeschlagen sind Kevin Lavallee, Brandon Dietrich, Chris Bahen und Mario Jann. „Wir haben heuer erst zweimal in kompletter Besetzung antreten können“, schüttelt Manager Christian Winkler den Kopf.

Aus diesem Grund wurde vergangene Woche auch Verteidiger Dominik Auger vom DEL-Team Kassel Huskies verpflichtet. Bei seinem ersten Auftritt in Landshut gab er sogleich den Pass zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung des EHC. Doch trotz der Verpflichtung von Auger wäre es für den EHC in Niederbayern fast noch schlimmer gekommen: Denn nach dem 3:2 (n.V.)-Sieg im Derby bei den verhassten Landshut Cannibals können die Verantwortlichen in München sogar froh sein, dass es mit Joey Vollmer nicht auch noch einen Torhüter getroffen hat, der im Lazarett Platz nehmen muss: Ein Feuerwerkskörper explodierte im unmittelbaren Umfeld des Münchner Publikumslieblings, eine meterhohe Stichflamme schoss in die Höhe.

Ob es ein Nachspiel gibt? „Mir ist nichts bekannt“, so EHC-Presse­chef Carsten Zehm und spielt den Puck den Landshutern zu: „Soweit ich weiß, haben die da unten was in die Wege geleitet. Aber wir wollen damit nichts mehr zu tun haben.“

mw

Quelle: tz

Auch interessant

Meistgelesen

Halb Demokratie, halb Befehl: Wer wird Kapitän des EHC München?
Halb Demokratie, halb Befehl: Wer wird Kapitän des EHC München?

Kommentare