Pagés Team verliert erneut

EHC: Pfiffe nach Pleite gegen Iserlohn

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Pierre Pagé.

München - Der EHC München hat in dieser Saison schon gegen jedes Team der Liga verloren. Sonntag schlug mit den Iserlohn Roosters auch noch das letzte Team zu. 0:2 hieß es am Ende aus Sicht des unbeholfenen EHC.

Iserlohn? Die graue Maus der DEL. Seit 2000 spielt die Kleinstadt aus dem Sauerland in der DEL, nur zweimal sprang die Endrunde heraus. Auch heuer sah schon alles nach frühen Sommer aus – da haben die Roosters losgelegt und nun acht von neun Spielen gewonnen. Gestern sah man, warum.

Jari Pasanens Mannen haben das Verteidigen gelernt – nur in einem der letzten acht Partien hatte Iserlohn mehr als zwei Tore kassiert! Auch die Münchner taten sich gegen die kompakten Gäste schwer. Zwei Chancen hatte der EHC in den ersten beiden Dritteln: Grant Lewis' Fernschuss krachte an die Latte (12.), Thomas Holzmann scheiterte im Eins-gegen-Null an Erik Ersberg (25.).

Pfiffe nach Spielende

Iserlohn war ab der ersten Pause die überlegene Mannschaft. Brent Raedeke und Marty Sertich (21.) prüften Jochen Reimer – doch Münchens Tormann, alleingelassen, hielt. Im Powerplay gingen die Iserlohner dann aber durch Tyson Mulock in Führung (31.). Marty Sertich erhöhte zu Beginn des Schlussabschnitts auf 2:0.

Der EHC bemühte sich um den Anschluss: Fabio Carciolas Versuch aus dem Slot endete in Ersbergs Fanghandschuh (47.), Alex Bartas Abstauber bei doppelter Überzahl wehrte Ersberg mit dem Schlägergriff ab (58.). Die Münchner kamen gegen Ersberg und Iserlohns cleveres Stellungsspiel nicht an. Einige Fans des EHC hatten schon vier Minuten vor Ende „die Schnauze voll“. Die Pfiffe folgten nach Spielende.

Einzige positive Nachricht: Als Martin Hinterstocker Mitte des Schlussdrittels in die Kabine ging, soll es sich nach Klubangaben um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt haben. wim

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