Es gibt noch Restkarten

EHC-Party in der Olympiahalle - Meister will gegen taumelnde Adler nachlegen

+
Die Red Bulls feiern ihren Sieg über Nürnberg. Auch am Dienstagabend gegen Mannheim soll unter dem Zeltdach wieder gefeiert werden.

Der EHC Red Bull München empfängt am Dienstagabend die Adler Mannheim zum zweiten Heimspiel in der Olympiahalle. Im Gegensatz zum Erfolg über Nürnberg sollen diesmal alle drei Punkte mitgenommen werden.

Harte Riffs von einer Rockband, Lasershow und Pyrotechnik unter dem Zeltdach und dazu ein Derby-Krimi der Extraklasse – die 10.000 Zuschauer in der ausverkauften Olympiahalle bekamen beim ersten Hockey-HALLEluja-Spiel am Samstag die volle Eishockey-Palette geboten. Erst glich Yannic Seidenberg in der 54. Minute zum 2:2 aus, dann entschied Brooks Macek das Topspiel eineinhalb Sekunden vor dem Ende der Verlängerung für die Hausherren und brachte das weite Rund zur emotionalen Explosion.

Noch gelten die Spiele unter dem Zeltdach als Event, doch schon bald soll bekanntlich eine neue Halle entstehen. „Ich kann sagen, dass wir kurz vor der Vollendung sind“, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter bei Telekom Sport. „Alle Signale stehen auf Grün und ich hoffe, dass wir im ersten Vierteljahr den endgültigen Entwurf sehen und die entsprechenden Vertragsunterzeichnungen erfolgen werden.“

Zwei Punkten gegen Nürnberg sollen drei gegen Mannheim folgen

Events wie diese seien „wichtig für den Verein und die Stadt“, meinte auch EHC-Trainer Don Jackson. „Wir brauchen Siege und Abende wie diese. Am wichtigsten ist es aber die drei Punkte zu holen.“ Das gelang gegen Nürnberg zwar nicht ganz, das soll aber gegen Mannheim am Dienstag (19.30 Uhr) nachgeholt werden. Für diese Partie gibt es im Gegensatz zum letzten HALLEluja-Spiel am Freitag gegen Berlin (19.30 Uhr) noch Resttickets.

Die Adler sind der vermeintlich schwächste der drei Olympiahallen-Gegner der Red Bulls, doch Yannic Seidenberg warnt: „Wir wissen, dass sie gefährlich sind und gute Einzelspieler haben.“ Obwohl Mannheim derzeit nur auf Rang zehn liegt, schreibt er die Adler nicht ab, „da sie von der Qualität und vom Kader tief und gut besetzt sind.“

Einen Gegner haben aber EHC und Adler gemeinsam: Das Eis. „Es war nach den Pausen sehr nass, es wird huggelig“, so Seidenberg zu. „Es war schon nicht leicht die Scheibe zu kontrollieren, aber das ist für beide Seiten so.“

Florian Weiß

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

20 Fakten zum 20. Geburtstag, die Sie noch nicht über den EHC wussten
20 Fakten zum 20. Geburtstag, die Sie noch nicht über den EHC wussten
Panne bei Bekanntgabe des Eishockey-Kaders für Olympia - DOSB klärt auf
Panne bei Bekanntgabe des Eishockey-Kaders für Olympia - DOSB klärt auf
Ehrenpräsident Bochanski gratuliert dem EHC: Die Zukunft verspricht Großes
Ehrenpräsident Bochanski gratuliert dem EHC: Die Zukunft verspricht Großes
EHC ringt Verfolger Nürnberg nieder und baut Tabellenführung aus
EHC ringt Verfolger Nürnberg nieder und baut Tabellenführung aus

Kommentare