Drei Siege für ein Halleluja in der Olympiahalle

EHC mit klarem Sieg im Spitzenspiel gegen Berlin

Jubel beim EHC Red Bull München. Hier freut sich Frank Mauer (r.) über seinen Treffer zum 4:1 gegen Berlin.
+
Jubel beim EHC Red Bull München. Hier freut sich Frank Mauer (r.) über seinen Treffer zum 4:1 gegen Berlin.

Der EHC Red Bull München hat das dritte und letzte Spiel in der Olympiahalle gewonnen. Mit dem klaren Sieg über die Eisbären Berlin festigte der Meister Rang zwei.

München - Drei Siege für ein erfolgreiches Halleluja! Der EHC Red Bull München gewann am Freitag auch sein drittes Spiel in der mit 10.000 Zuschauern ausverkauften Olympiahalle, am Ende entschieden die Red Bulls das Spitzenspiel mit den Eisbären Berlin mit 4:1 (1:0, 3:1, 0:0) für sich. Der Meister festigte damit Position zwei und bleibt Spitzenreiter Nürnberg dicht auf den Fersen. Er konnte den Rückstand auf die Franken auf einen Punkt verkürzen.

Die Strapazen der vorangegangenen beiden Spiele im weiten Rund unter dem Zeltdach merkte man den Hausherren an, das Team von Don Jackson wirkte etwas träge. Berlin zeigte die gefährlicheren Aktionen, bestimmte weitestgehend die Partie – doch das Tor erzielte der EHC. In Unterzahl traf Keith Aucoin zum 1:0, Steve Pinizzotto hatte den Puck erobert (6.).

Starke Defensive und Kaltschnäuzigkeit die EHC-Trümpfe

Der Trumpf der Münchner an diesem Abend, das war schon zu diesem Zeitpunkt zu sehen, war eine äußerst stabile Defensive. Im Mittelabschnitt konnte Berlin nicht einmal eine Fünf-gegen-Drei-Überzahl nutzen, dafür netzte EHC-Kapitän Michi Wolf zum 2:0 ein (31.). Auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Daniel Fischbuch 55 Sekunden später schockte die Jackson-Truppe nicht im Geringsten. Im Gegenteil, sie zeigte jetzt noch einmal ihr ganzes Können. Patrick Hager mit einem Traumsolo (33.) und Frank Mauer in Überzahl (39.) stellten die Partie auf 4:1. Beide Male war Yannic Seidenberg beteiligt, es waren seine Assits vier und fünf unter dem Zeltdach.

Wirkliche Spannung kam im Schlussdrittel nicht mehr auf, ein Treffer der Berliner in der 54. Minute wurde wegen hohen Stocks nicht anerkannt. Die EHC-Fans feierten bereits einige Minuten vor dem Spielende den klaren Erfolg - den 13. in den letzten 14 Spielen.

Zu den insgesamt drei Spielen in der Olympiahalle kamen 29.650 von 30.000 möglichen Zuschauern.

Drei Mal Olympiahalle: Leise Kritik der EHC-Fans 

Nach den Festspieltagen in der Olympiahalle stehen für den EHC die beiden Auswärtsspiele in Ingolstadt (Sonntag) und Schwenningen (Freitag) an, das nächste Heimspiel am 14. Januar gegen Nürnberg - dann wieder im Olympia-Eisstadion.

Einen Kritikpunkt an den drei Halleluja-Spielen, zu denen insgesamt 29.650 Zuschauer kamen, gab es dennoch von den Fans. „Wenn das Highlight zur Regel wird … 3 Moi is zvui, zefix!“, war auf einem Spruchband zu lesen. Ihnen hätten zwei Partien in der großen Halle wie in den vergangenen beiden Jahren wohl gereicht.

Florian Weiß

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare