„Hier spielen fast nur Vorbilder“

Mayenscheins steiler Aufstieg - Pinizzotto zurück

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Jakob Mayenschein (r.) im Spiel gegen Köln in Aktion.

München - Seit Weihnachten zeigt ein weiterer Youngster beim EHC sein Können: Jakob Mayenschein kam aus Salzburg, hat bereits US-Erfahrung. Währenddessen kehrt Steve Pinizzotto zurück aufs Eis.

Gute Nachrichten bei den Red Bulls! Zwei Tage vor dem Duell in Düsseldorf konnte Steve „Pinner“ Pinizzotto nach einer zweiwöchigen Pause wieder ins Training einsteigen. Der Haudegen, der aufgrund einer Unterkörperverletzung hatte pausieren müssen, ist wieder voll belastbar. „Ich bin glücklich, dass ich wieder topfit bin“, so Pinizzotto, der in bisher 13 Partien für zwölf Scorerpunkte sorgte. Mit an Bord ist auch wieder Joachim Ramoser. Der Youngster bestritt am Freitag sein erstes Saisonspiel. Damit füllen sich die Lücken bei den Profis langsam. Bisher hatten Talente für Ersatz gesorgt. Bereits im Oktober halfen mit Niklas Postel (21) und Emil Quaas (20) zwei Youngsters aus der Salzburger Red Bull Academy aus, als Personalnot herrschte. Seit Weihnachten ist ein Dritter im Bunde: Jakob Mayenschein. Beim Gastspiel in Krefeld (4:1) feierte er sein Debüt.

Der 19-jährige Stürmer durchlief beim EV Landshut alle Teams. 2015 wechselte er zu den Erie Otters aus der Ontario Hockey League. Doch im März 2016 riss das Kreuzband, was vorerst seinen USA-Traum beendete. Doch der gebürtige Landshuter erholte sich schnell. Im Oktober stand er wieder auf dem Eis – im Trikot der Red Bull Juniors.

Daran will EHC-Youngster Mayernschein noch arbeiten

Rund um Weihnachten ging alles sehr schnell, der EHC holte Mayenschein nach München. Eine Überraschung für den Youngster, der aber etwas spekuliert hatte. „Ein Freund hat mir erzählt, dass in München ein Stürmer fehlt, da habe ich mir gedacht, dass das vielleicht passieren kann“, verrät er grinsend.

Vom Red-Bull-Nachwuchs zum Deutschen Meister („Da spielen fast nur Vorbilder“) – eine Umstellung für Mayenschein. „Ich muss an meinem Körper arbeiten, dass ich stabiler werde und vielleicht noch ein paar Kilos zunehme“, erkennt der Angreifer nach seinen ersten sieben DEL-Einsätzen. „Vor allem die Verteidiger sind sehr stark.“

Wie viele Partien noch hinzukommen, ist nun zwar offen, Mayenschein will die Zeit in München allerdings genießen und von seinen Idolen lernen: „Zu Michael Wolf schaue ich schon länger auf. Jetzt mit ihm in einem Team zu spielen, ist eine coole Erfahrung.“

Florian Weiß

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