Gala gegen Krefeld

EHC München feiert irren Kantersieg - Torfolge etwas besonderes

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Der EHC Red Bull München feiert einen Jahresausklang nach Maß.

Der EHC München feiert zum Jahresabschluss eine Tor-Gala gegen Krefeld. Dabei beweist der Tabellenführer: Bei den Münchnern weiß fast jeder, wo das Tor steht. 

  • Der EHC Red Bull München gewinnt 6:1 gegen die Krefeld Pinguine.
  • Die Münchner feiern einen rundum gelungenen Jahresabschluss.
  • Mit dem Heimsieg baute der EHC die Tabellenführung erneut aus.

München - Im letzten Spiel des Jahres fackelte der EHC nicht lange. Schon nach 50 Sekunden war Sanguinetti für das 1:0 zur Stelle. Damit hält er seinen Lauf am Leben und feiert im siebten Spiel in Folge mindestens einen Scorerpunkt. Keine Minute später erhöhte Patrick Hager schon auf 2:0. Er drückte einen Abpraller ins Tor und sorgte früh dafür, dass den Pinguinen Übles schwanen musste. 

EHC nach Blitzstart dominant: Krefeld berappelt sich erst zum Ende des ersten Drittels

Nach acht Minuten folgte der nächste Nackenschlag für die Gäste aus Krefeld, die mit einer Auszeit etwas Ruhe ins Spiel bringen wollten, aber nicht lange stand hielten. Diesmal legte Hager für Quaas auf, der ins kurze Eck vollstreckte. 

Die Red Bulls rissen das Spiel an sich und kontrollierten den Puck. Der KEV besann sich auf schnelle Gegenstöße und kam dadurch zum Ende des ersten Drittels auch zu guten Möglichkeiten. Die Sirene blieb aber bis zu ersten Pause stumm - auch dank dem souveränen EHC-Goalie Daniel Fießinger.

Red Bull München nach der Pause im Pech: Krefeld erzielt Blitz-Anschluss

Wieder dauerte es keine zwei Minuten, ehe der Puck im Gehäuse einschlug. Doch diesmal ärgerten sich die Gastgeber. Jeremy Welsh hatte unhaltbar abgefälscht, Fießinger war ohne Chance. 

Dadurch witterten die Pinguine Morgenluft und kamen immer besser in die Partie. Doch gegen den Puck leisteten sie sich zu viele Unachtsamkeiten und boten so immer wieder Raum für Red Bull. Im Powerplay bestraften die Gastgeber das dann in Person von Bobby Sanguinetti, der einen Zauberpass auf Yasin Ehliz aus dem Ärmel schüttelte. Der Türke musste nur noch in den leeren Kasten einschieben. 

Noch vor der Pause sorgten Seidenberg und Shugg für die Entscheidung. Shugg legte quer, Seidenberg veredelte zum 5:1 in der 38. Minute. 

5:1 nach dem zweiten Drittel: EHC München zu effizient für Krefeld Pinguine

Im letzten Drittel hakte Maximilian Kastner wohl auch die letzten Hoffnungen der Pinguine schnell ab. Nach nur einer Minute und 52 Sekunde knallte er den Puck nach einem Traumpass von Voakes zum 6:1 ins Kreuzeck

Die Partie verflachte glücklicherweise trotzdem nicht. Aber die Scheibe wollte einfach in keine der beiden Kisten. München vergab mehrmals selbst sehr unglücklich, Krefeld scheiterte in der 50. Minute am Pfosten und nur zwei Minuten später in doppelter Überzahl Fießinger. 

So blieb es bei einem furiosen 6:1-Sieg der Münchner, die tatsächlich sechs verschiedene Torschützen in die Neujahrsfeier schicken. Ein irrer Kantersieg mit vielen Blitz-Toren und noch mehr Torjägern. Und so feiert man in München nach dem turbulenten Derbysieg gegen Ingolstadt und der Gala gegen Augsburg einen rundum gelungenen Dezember. Dass die Straubing Tigers im Parallelspiel gegen Schwenningen unterlag, dürfte die Freude in München noch befeuern. 

EHC Red Bull München - Krefeld Pinguine 6:1

Tore: 1:0 Bobby Sanguinetti (1.), 2:0 Patrick Hager (2.), 3:0 Emil Quaas (8.), 3:1 Jeremy Welsh (22.), 4:1 Yasin Ehliz (31.), 5:1 Yannic Seidenberg (38.), 6:1 Maximilian Kastner (42.)

Zuschauer: 4.940

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