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Maurer rotiert zum Erfolg

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Rein ins Vergnügen: Uli Maurer. © GEPA Pictures

München - Das Rotieren und Lernen von Uli Maurer steht symptomatisch für die Entwicklung des EHC. Vier Punkte holten die Münchner am Wochenende gegen Spitzenteams.

Uli Maurer hatte von Trainer Pierre Pagé schon wieder eine neue Rolle bekommen. Der gelernte Außenstürmer ging auf seiner vertrauten Position in die Saison, zuletzt spielte er Verteidiger, und dieses Wochenende: Mittelstürmer. Er sagt dazu: „Ein Umstellung ist es schon. Man braucht dazu ein bissl Timing. In Nürnberg hatte ich damit noch Probleme, aber es wird besser. An den Bullys werde ich noch arbeiten.“ Maurer lernt. Und, wenn auch etwas langsamer, auch sein EHC München.

„Wir haben etwas gelernt“, sagte Trainer Pagé erfreut. Sein Wochenendfazit: „Gegen Nürnberg war ein Fortschritt erkennbar und auch gegen Köln.“ Dem 2:3 nach Verlängerung in Nürnberg folgte ein 2:0-Sieg bei Spitzenreiter Köln. Torwart Jochen Reimer meinte: „Wir haben bei zwei absoluten Top-Mannschaften vier Punkte gemacht. Das kann sich sehen lassen! Wir haben einen Grundstein gelegt.“

Gegen Köln kein Gegentor kassieren, das hatte davor erst Schwenningen geschafft. Der Erfolgscocktail des EHC war ein Mix. Uli Maurer: „Wichtigster Mann war mit Abstand Jochen Reimer, er hat uns im Spiel gehalten.“ 44 Schüsse entschärfte Reimer und untermauerte bei dem TV-Spiel republikweit seinen Anspruch auf einen Platz im deutschen WM-Kader. Maurer fand aber auch: „Wir haben 60 Minuten sehr gutes Eishockey gespielt.“

EHC schlägt Spitzenreiter Köln - Jubel im Kino

Grant Lewis fand noch etwas Positives: „Wir haben einen Weg zum Kampf gefunden.“ Und nebenbei hat der Verteidiger auch noch Zeit, um vorne Tore zu machen. Er traf in beiden Spielen – wie auch Darren Haydar. Der kleine Edeltechniker blüht seit der Länderspielpause an der Seite von Alex Barta so richtig auf. Es klingt darum wie eine Drohung, wenn Lewis sagt: „Seit der Pause werden wir besser und besser.“ Pagé meint: „Köln ist derzeit klar die beste Mannschaft der Liga. Aber am Ende? Es ist ein Rennen.“ Sein Team müsse weiter „lernen“ und die „zweite Chance“, die Playoffs, nutzen. Nicht vorzustellen, was der EHC heuer noch leisten kann. Wenn sich dann auch noch Maurer an die Mittelstürmer-Rolle gewöhnt hat…

Martin Wimösterer

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