Zwei Unterzahltore

Nach Kantersieg in Köln: EHC rückt Liga-Primus auf die Pelle

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Münchens Michael Wolf (l-r), Daryl Boyle, Torschütze Yasin Ehliz und Keith Aulie jubeln nach dem Treffer zum 6:1.

Die Adler Mannheim müssen sich bei ihrer Rekordjagd noch etwas gedulden. Der Konkurrent aus München rückt näher.

Wolfsburg - Am Sonntag unterlag der Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL) überraschend bei den Grizzlys Wolfsburg mit 3:5 (2:1, 0:2, 1:2). Mit 106 Punkten nach 47 Spielen liegt das Team von Trainer Pavel Gross weiterhin einen Zähler unter dem Clubrekord von 107 Punkten aus den Hauptrunden 2006/2007 und 2014/2015. Auch den DEL-Rekord von 109 Punkten der Eisbären Berlin in einer Hauptrunde mit 52 Spielen aus dem Jahr 2003 dürfte Mannheim in dieser Saison noch knacken. 2010 holten die Eisbären sogar 123 Punkte; damals wurden aber noch 56 Hauptrundenspiele absolviert.

Durch die Adler-Niederlage rückte Meister EHC Red Bull München auf vier Zähler an Mannheim heran und knackte mit nun 102 Punkten ebenfalls die 100-Zähler-Marke. Beim Tabellenfünften Kölner Haie gewann der Champions-League-Finalist deutlich mit 6:1 (1:1, 1:0, 4:0). Dabei gelangen dem Meister auch zwei Unterzahltore durch Frank Mauer und DEL-Rekordtorschütze Michael Wolf.

Hinter dem Spitzenduo holte die Düsseldorfer EG mit dem 3:2 (1:0, 0:1, 1:1) nach Penaltyschießen gegen den direkten Konkurrenten ERC Ingolstadt einen wichtigen Sieg. Mit nun 82 Punkten und zehn Zählern Vorsprung auf Rang sieben hat der achtmalige Meister die direkte Playoff-Teilnahme so gut wie sicher.

Auch Ex-Champion Berlin gelang ein ganz wichtigen Sieg beim 6:3 (1:1, 1:2, 4:0) über Verfolger Krefeld Pinguine. Der Vorjahresfinalist aus der Hauptstadt baute den Vorsprung auf Rang elf damit auf acht Punkte aus und kann langsam zumindest für die Playoff-Qualifikation planen.

dpa

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