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EHC schießt sich zurück an die Tabellenspitze

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Von: Florian weiß

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Frank Mauer
Frank Mauer erzielt das 2:1 für den EHC. © GEPA Pictures

München - Mit einem Kantersieg über die Krefeld Pinguine hat sich der EHC Red Bull München zurück an die Tabellenspitze der DEL geschosssen.

Der Meister ist zurück an der Tabellenspitze – und wie! Der EHC Red Bull München hat den Patzer der Thomas Sabo Ice Tigers vom Dienstag (2:4 in Köln) ausgenutzt und sich den Platz an der Sonne in der DEL im Sturm zurückerobert. Am Mittwoch schoss der EHC die Krefeld Pinguine mit 7:2 (2:1, 2:1, 3:0) aus dem Olympia-Eisstadion. Es war zudem der zehnte (!) Sieg der Münchner über Krefeld in Serie.

Den besseren Start vor 3630 Zuschauern hatten allerdings die Gäste. Mike Little brachte Krefeld nach drei Minuten nicht unverdient in Führung. Wieder einmal benötigten die Red Bulls einen Rückstand, um das Gaspedal zu finden. Zwar scheiterten Brooks Macek, Daryl Boyle und Dominik Kahun zunächst noch mit ihren Schüssen. Doch dann war es Boyle auf Pass von Derek Joslin mit einer feinen Einzelleistung, der den verdienten Ausgleich für die Hausherren besorgte (12.). Doch es kam noch besser, Frank Mauer nutzte einen unglücklichen Abwehrversuch der Pinguine und staubte zur 2:1-Führung für den EHC ab (15.).

In Abschnitt zwei feierte Richie Regehr ein rundes Jubiläum: 13 Sekunden, nachdem er von der Strafbank zurück aufs Eis gekommen war, erzielte er das 3:1 – es war sein 100. Tor in der DEL (24.). Die Mannschaft von Don Jackson bestimmte fortan die Partie und konnte folgerichtig weiter erhöhen, Jason Jaffray lenkte in Überzahl einen Schuss von Deron Quint zum 4:1 in den Kasten (32.). Etwas überraschend konnten die Gäste eine halbe Minute vor der Pausensirene noch einmal auf 2:4 durch Dragan Umicevic verkürzen.

Doch das warf die Red Bulls nicht aus der Bahn – im Gegenteil. Die Gastgeber machten durch Treffer von Mads Christensen (47.) und Keith Aucoin (50.) den Deckel auf das Spiel. Den Schlusspunkt in einer am Ende einseitigen Partie setzte Daryl Boyle, der einen Schuss Deron Quint ins Netz zum 7:2-Endstand abfälschte (55.).

Das nächste Spiel steht für den neuen Tabellenführer bereits am Freitag an, dann geht es zu den Eisbären Berlin.

Florian Weiß

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