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EHC will „ausgeruht, fokussiert und entspannt“ in Spiel zwei gehen

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Von: Florian weiß

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Mit Schwung in Spiel zwei: EHC-Crack Yannic Seidenberg (r., hier gegen Bremerhavens Brock Hooton).
Mit Schwung in Spiel zwei: EHC-Crack Yannic Seidenberg (r., hier gegen Bremerhavens Brock Hooton). © GEPA Pictures

München - Der EHC Red Bull München reist mit einer 1:0-Führung in der Viertelfinal-Serie zu Spiel zwei nach Bremerhaven. Vieles lief schon gut, kleine Dinge müssen besser werden.

„Der erste Schritt ist gemacht aber am Freitag geht es weiter.“ So fiel das erste kurze und knappe Fazit von EHC-Trainer Don Jackson nach dem 4:1-Erfolg im ersten Viertelfinal-Spiel gegen Bremerhaven aus. Angesichts der eng getakteten Best-of-seven-Serie, die bereits am Freitag an der Nordseeküste fortgesetzt wird, ist sie aber treffend.

Der Meister hatte den Sensationsaufsteiger am Dienstag im Gegensatz zu den beiden verlorenen Hauptrundenheimspielen bestens im Griff, war stets einen Schritt und einen Gedanken schneller als die Gäste. Jackson: „Wir haben haben viele Fehler abgestellt, die wir gegen dieses Team in den ersten vier Spielen gemacht haben.“

Das sah auch der Team-Kapitän so. „Insgesamt können wir mit dem Spiel über weite Strecken zufrieden sein“, resümierte Michael Wolf. „Wir haben das Spiel von uns aus dominiert, haben viele Chancen gehabt.“ Ebenfalls positiv: Das einzige eigene Powerplay der Partie nutzte der EHC zum wichtigen Ausgleich durch Deron Quint. In der Hauptrunde hatte der Meister oft Probleme in eigener Überzahl. Diese Gefährlichkeit müsse man „so hoch wie möglich halten“, forderte Wolf, der aber auch ein kleines Manko fand: „Wir haben wieder einige Chancen gehabt, die wir nicht reingemacht haben. Das Spiel hätte noch früher entschieden sein können.“

Am Freitagabend steht also Spiel Nummer zwei an (Playoffs der DEL 2017: Termine, Regeln, Spielplan und Ergebnisse) – vor einem enthusiastischen Publikum in der Bremerhavener Eisarena. „Ausgeruht, fokussiert und entspannt“ werde sein Team dort antreten, kündigte Jackson an, der davon ausgeht, dass die Pinguins stärker und gefährlicher als am Dienstag in München spielen werden. Wolf mahnte, man dürfe den forschen Aufsteiger nicht abschreiben, aber „wenn wir das weiterhin so gut machen, dann kann es schnell gehen.“ 

Schnell mit dem Halbfinal-Ticket.

Florian Weiß

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