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Der EHC? Die beste Wahl!

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Von: Lena Meyer

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Erst wählen, dann zum EHC: Das Werbeplakat der Red Bulls © EHC RB München

München - Am Sonntag ist nicht nur Wahltag, sondern auch Spieltag. Der EHC Red Bull München trifft um 14.00 Uhr daheim auf Berlin. Frank Mauer spricht über das Stimmrecht, Demokratie und natürlich das Duell gegen die Eisbären.

Am Sonntag ist nicht nur Wahltag, sondern auch Spieltag. Der EHC Red Bull München trifft um 14.00 Uhr daheim auf Berlin. Und obwohl die Münchner Eiscracks natürlich fokussiert in das Duell gehen, beschäftigen sich die Roten Bullen mit deutschem Pass auch mit dem politischen Geschehen. EHC-Stürmer Frank Mauer über das Stimmrecht, Demokratie und natürlich das Duell gegen die Eisbären.

Herr Mauer, am Sonntag steht neben Ihrem Spiel gegen Berlin die Bundestagswahl an. Bekommen Sie das beides unter einen Hut?

Mauer:

Das wird kein Problem sein. Ich werde einfach in der Früh zum Wählen gehen. Das dauert ja auch nicht lang. Die paar Minuten sollte sich jeder nehmen.

Ist Politik, beziehungsweise die Wahl, ein Thema innerhalb des Teams?

Mauer:

Klar spricht man auch über solche Themen. Ich finde, selbst wenn einen Politik nicht so sehr interessiert, sollte man sich doch zumindest vor den Wahlen genauer damit befassen. Schließlich darf man nicht vergessen, dass es ein Privileg ist, in einer Demokratie zu leben und mitbestimmen zu dürfen. Da sollte man sich nicht nur darauf verlassen, dass andere schon die richtigen Entscheidungen treffen und denken, dass die eigene Stimme nicht so wichtig ist. Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich wählen gehen durfte. Ich kam fast ein wenig stolz nach Hause und hatte das Gefühl, etwas sehr Sinnvolles gemacht zu haben.

Haben Sie sich bereits festgelegt, auf wen Ihre Wahl am Sonntag fällt?

Mauer:

Natürlich entwickelt man über die Jahre Tendenzen, aber ich versuche immer, mich über die aktuellen Wahlprogramme zu informieren und dann meine Entscheidung zu fällen.

Haben Sie auch ein wenig Sorge, was passiert, wenn nicht ausreichend Menschen es genauso machen?

Mauer:

Ich vertraue einfach darauf, dass genug Menschen von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen werden. Wie gesagt, es ist ein Recht, das vielen leider noch immer nicht zuteil wird. Insofern sollten wir alle unseres nutzen.

Kommen wir zu einem weiteren wichtigen Ereignis am Sonntag: Ihr Spiel gegen Berlin. Der Saisonbeginn der DEL lief im Gegensatz zur CHL nicht ganz so rund für Sie. Woran lag‘s?

Mauer:

Es stimmt, wir haben in der DEL noch nicht die Leistung gezeigt, die wir zeigen wollen. Ich denke, das liegt daran, dass vor allem die deutschen Teams sehr gut auf uns eingestellt sind. Hinzu kam, dass wir vor dem Tor oft nicht kaltschnäuzig genug waren.

Was sind die größten Baustellen?

Mauer:

Da kann man gar nicht eine besondere benennen. Ich denke, es ist einfach insgesamt das Zusammenspiel, das noch besser werden muss. Es geht hauptsächlich um die Fünf-gegen-fünf-Situationen. Wir müssen wieder die Dominanz zeigen, die wir in der vergangenen Saison hatten. Aber wir sind da guter Dinge. Die Stimmung im Team ist gut und ich bin mir sicher, dass wir uns noch weiter verbessern werden.

Interview: Lena Meyer

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