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EHC-„Superman“ Quint verrät seine Rituale

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Von: Florian Fussek

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München - Nach dem ersten EHC-Sieg des Jahres soll gegen die Panther der zweite folgen. Mit dabei: „Superman“ Deron Quint, der seine Rituale verrät.

Nach zwei Niederlagen gegen Köln konnte der EHC am Donnerstag endlich den ersten Sieg im neuen Jahr feiern – und was für einen! Mit 6:1 (1:1, 2:0, 3:0) wurden die Iserlohn Roosters von den Bullen gerupft. Gerade im dritten Drittel spielten die Münchner sehr stark. Am Sonntag wartet jetzt das Derby gegen die Augsburg Panther.

Mit dabei auf der Panther-Jagd ist auch Verteidiger Deron „Superman“ Quint. Der zeigte jetzt für einen Film über das Hockey Halleluja, was er unter seinem Trikot trägt: Das Superman-Shirt ist sein persönlicher Glücksbringer. Gegen Iserlohn gelang dem Amerikaner ein Assist vor dem 5:1 durch Yannic Seidenberg.

Für den 40-Jährigen ist Routine vor dem Spiel sehr wichtig. „Ich komme meistens um Viertel nach vier zum Eisstadion, um mich mental und körperlich auf das Spiel vorzubereiten“, sagt der Verteidiger. In der Kabine taped er sich dann die Hände und zieht sein Glücksshirt an. Seine Spielvorbereitung fängt aber deutlich früher an: „Ich versuche, den ganzen Tag so viel Energie für den Abend zu sammeln wie möglich.“

Gerade bei den beiden Niederlagen gegen die Kölner Haie merkte man Quint & Co. aber die harte Saison an. Auch gegen Iserlohn taten sich die Münchner die ersten 30 Minuten schwer, gegen einen stark verteidigenden Gegner Chancen herauszuspielen. Gegen den Tabellenfünften aus Augsburg dürfen sich die Bullen aber keine Schwächephase wie gegen Iserlohn leisten. Das Zauberwort heißt Konzentration. Quint: „Wenn man älter wird, trainiert man Körper und Geist darauf, einfach den Schalter umzulegen. Als jüngerer Spieler sind die Gedanken noch nicht so klar, es fällt schwerer, sich zu fokussieren, man hat noch keine Routine.“

Florian Fussek

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