1. kreisbote-de
  2. Sport
  3. Eishockey

EHC unmittelbar vor Halbfinal-Einzug - Aucoin der Mann des Tages

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Florian weiß

Kommentare

Keith Aucoin (Mitte) bejubelt den Führungstreffer zum 2:1. Er sollte später auch noch das spielentscheidende Tor machen.
Keith Aucoin (Mitte) bejubelt den Führungstreffer zum 2:1. Er sollte später auch noch das spielentscheidende Tor machen. © GEPA Pictures

München - Der EHC Red Bull München gewinnt auch Spiel drei im Viertelfinale gegen Bremerhaven und kann am Mittwoch die Serie beenden. Keith Aucoin war an allen Münchner Toren beteiligt.

Nur noch ein Sieg fehlt dem EHC Red Bull München, dann ist das Ticket für das Playoff-Halbfinale gebucht! Der Meister gewann am Sonntag auch Spiel drei gegen die Fischtown Pinguins und kann nach dem 3:2 (1:1, 1:0, 1:1) bereits am Mittwoch die Serie beenden. „Bremerhaven hat uns das Leben wieder sehr schwer gemacht“, sagte EHC-Trainer Don Jackson und wusste, wem sein Team den Erfolg zu verdanken hatte. „Keith Aucoin hat mit seinen beiden Toren und dem Assist den Unterschied gemacht.“ Aber: „Es ist noch nicht vorbei.“

Bei den Red Bulls gab Neuzugang Yann Sauvé als Vertreter von Florian Kettemer sein Heimdebüt. Das, was den Pinguins zuletzt 103 Minuten lang nicht gelungen war, schafften sie diesmal nach bereits 86 Sekunden: EHC-Keeper Danny aus den Birken zu bezwingen. Cody Lampl nutzte den ersten Torschuss zur Gäste-Führung. Der Meister schüttelte sich kurz und spielte weiterhin sein Spiel – mit Erfolg. Derek Joslin hämmerte im Powerplay ein Zuspiel von Keith Aucoin per Direktabnahme unter die Latte – 1:1 (12.). Jon Matsumoto hätte das Spiel bereits vor der ersten Pause drehen können, vergab aber einen Penalty nach 16 Minuten. Im ersten Duell am vergangenen Dienstag hatte er noch getroffen.

Jackson über Jaffray: „Wir erwarten ihn bald zurück“

Unveränderte Szenerie im zweiten Abschnitt, in dem die Hausherren aber wieder einige Chancen liegen ließen. Nach einem Lattenknaller von Joslin (25.) war es Hauptrunden-Topscorer Aucoin, der auf 2:1 für die Münchner stellte (27.). Die Mannschaft von Don Jackson hatte das Geschehen auf dem Eis weitestgehend im Griff. Sehr zur Freude von EHC-Star Jason Jaffray, der derzeit an seinem Comeback arbeitet und das Spiel mitten unter den Fans in der Nordkurve stehend verfolgte. „Wir erwarten ihn bald zurück“, kündigte Jackson an.

Doch Bremerhaven schlug noch einmal zurück – in Person von Jeremy Welsh, für den am Freitag beim 0:3 aus Pinguins-Sicht bereits nach 31 Sekunden die Partie beendet gewesen war. Er erzielte in der 42. Minute das 2:2 und das gab den Gästen neuen Mut. Aber nur vier Minuten lang, dann verlor Bremerhaven erst den Puck im Powerplay, dann missglückte ein Klärungsversuch vom herausgeeilten Keeper Jani Nieminen und Keith Aucoin netzte zum 3:2 ins leere Tor ein (46.). Der EHC ließ im Anschluss zahlreiche Chancen zur Entscheidung liegen, sodass die 5320 Zuschauer bis zur letzten Sekunde zittern mussten, doch es blieb beim knappen Sieg.

Gewinnt der EHC auch am Mittwoch in Bremerhaven, zieht er als erstes Team ins Halbfinale der DEL ein. Bei einer Niederlage geht die Serie am Freitag um 19:30 Uhr in München in Spiel fünf (Playoffs der DEL 2017: Termine, Regeln, Spielplan und Ergebnisse).

Florian Weiß

Auch interessant

Kommentare