Cortina-Truppe bleibt auf Erfolgskurs: Zwei Siege gegen Riessersee und Hannover

EHC: Werbung für Olympia 2018

Zwei große Gewinner gab es am Wochenende in der Eishockey-Bundesliga: Zum einen den EHC München, der am Freitag in Riessersee (4:2) und am Sonntag gegen Hannover (5:3) erfolgreich war und: den Sport selbst!

Ein kleines Bewerbungsschreiben für die Vergabe der Olympischen Spiele 2018 nach München sollte das Match in Garmisch werden. Beide Vereine riefen und alle kamen. Über 6000 Zuschauer verfolgten das Spiel, darunter sachkundiges Olympiapublikum wie die Akteure der 76’er Eishockey- Nationalmannschaft, die in Innsbruck sensationell Bronze gewonnen hat. Erich Weishaupt, Franz Reindl, Alois Schloder und Ignaz Berndaner waren aus der damaligen Truppe da, aber auch Skistars vergangener Tage wie Rosi Mittermeier und Christian Neureuther.

Sowohl der EHC München als auch der SC Riessersee warben zudem am Freitag auf ihren Trikots für Olympia in München.

Am Sonntag gewannen die Münchner mit 5:3 (3:0, 0:1, 2:2) gegen Hannover. Leider sahen die 2500 Besucher (vor dem Spiel wurde Niklas Hede als Spieler des Monats ausgezeichnet) nur im ersten Drittel einen starken EHC. Da führte die Truppe von Trainer Pat Cortina auch durch Tore von Wrighley, Gyori und Schymainski mit 3:0.

Cortina: „Da war ich mit der Leistung sehr zufrieden, aber danach haben wir den Fuß vom Gas genommen und haben den Gegner ins Spiel kommen lassen. Und dann ist es schwer, wieder selbst in die Partie reinzukommen.“

Allerdings trug auch der Schweizer Schiedsrichter seinen Teil dazu bei, dass der EHC etwas außer Tritt geriet. Er verhängte viele fragwürdige Strafen gegen Spieler des EHC, der auch zwei Treffer in Unterzahl kassierte. Kurz vor Schluss flog dann aber Hannovers Trainer Joseph West auf die Tribüne, weil er sich über den Unparteiischen beschwert hatte. Cortina: „Ich habe, seitdem ich hier bin, noch nie etwas über einen Schiedsrichter gesagt, aber heute muss es sein. Und ich verstehe den Frust meines Kollegen. Froh bin ich allerdings, dass sich meine Spieler durch die Entscheidungen nicht provozieren und zu Revanchefouls hinreißen ließen.“

Die EHC-Tore im letzten Drittel erzielten Wrighley und Auger. Am Freitag empfangen die Münchner Bietigheim. Cortina: „Da müssen wir 60 Minuten so spielen wie heute im ersten Drittel.“

WÜR

Quelle: tz

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