Eine unbekannte Stolperfalle

- Geretsried – Einen ihm völlig unbekannten Gegner empfängt der ESC Geretsried heute Abend um 19 Uhr im Heinz-Schneider-Eisstadion. Zu Gast bei den River Rats ist der EV Mittenwald, der in der vergangenen Spielzeit hinter Meister und Aufsteiger EHC München 1b und den Aibdogs aus Bad Aibling Rang drei im Abschlussklassement belegte.

von eduard hien

Über den Kader des Eishockeyvereins aus der Marktgemeinde ist wenig herauszufinden. Beim TuS hat man lediglich die Information, dass einige altgediente Cracks und ehemalige DNL-Akteure des SC Riessersee im Mittenwalder Team gelistet sind. Daher kann sich ESC-Trainer Robert Morczinietz in erster Linie nur an den bisherigen Ergebnissen des augenblicklichen Tabellenvierten orientieren. Drei hohen Erfolgen gegen den TSV Trostberg lb (14:1 und 8:1) und die Waldkraiburger Bayernliga-Reserve (8:3) stehen neben einem respektablen 4:4 gegen den TSV Schliersee bislang zwei Niederlagen gegenüber. Tabellenführer Gaißach musste sich der EVM mit 3:8 geschlagen geben, in Bad Aibling verlor er 1:3.

Morczinietz kann seine Spieler „nur warnen. Mittenwald ist eine Mannschaft, gegen die man durchaus stolpern kann. Deshalb müssen wir auf hohem Niveau spielen“. Dennoch brauchen die River Rats sicherlich keine Angst zu haben, zumal bis auf Peter Kraus (Grippe) alle Akteure zur Verfügung stehen. Mit drei Reihen soll Mittenwald bezwungen werden, wobei Robert Morczinietz mit den Verteidigern Martin Veitenhansl und Kai Arkuszewski sowie im Sturm mit Moritz Lauer und Florian Gschwendtner auf weitere Cracks zurückgreifen kann. Mit diesem fast vollzähligen Block in der Hinterhand könnte der Trainer notfalls auf Spielstand oder Taktilk des EVM reagieren.

Noch keine Entscheidung ist darüber gefallen, wer das Geretsrieder Tor hütet. Sascha Bergelt ist nach seiner Leistenzerrung wieder fit. Aber auch Albrecht Ranft hat sich nach seiner Verletzung hochgearbeitet und in der jüngsten Partie gegen Schliersee einen guten Job gemacht. Morczinietz lässt sich die Entscheidung „noch durch den Kopf gehen“.

Auf eine Neuerung im Eisstadion müssen sich die Zuschauer einstellen. Die Anzeigentafel wurde in dieser Woche zwecks besserer Sicht bei Tageslicht von der Osttribüne auf die Seite oberhalb des Stüberls versetzt.

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